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Serva

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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... ehrlichgesagt traute sie dieser Frau viel mehr zu. Unglücklicherweise! Etwas, dass sich Sylvia unter gar keinen Umständen antun wollte. Die würde keine Gelegenheit erhalten, ihre Spielchen zu treibe, dass schwor sie sich. Vorher ging sie lieber mit wehenden Fahnen unter. Genau das war es! Wehende Fahnen, ein Akt der Verzweiflung...
Es klopft an der Tür.
?Servier doch das Abendessen, Serva. So in einer halben Stunde, okay??-
Sylvia brummte etwas unverständliches, das ihre Herrin als Zustimmung auffasste und von der Tür verschwand. Jetzt begann der Horror also.
...
Sylvia konnte sich kaum auf das konzentrieren, was ihre Hände taten, zu sehr war sie momentan in Gedanken versunken. Nachdem sie sich das zweite Mal an dem dummen Teekessel verbrannt hatte, warf sie frustriert den Topflappen mit aller zur Verfügung stehenden Kraft in die Raumecke. Bis jetzt war es ihr gelungen, jeder menschlichen Begegnung aus dem Weg zu gegen. Aber spätestens beim Servieren des Abendessens war das vorbei. Himmel, sie wollte es nicht tun! Sie hasste es, jetzt nach dem Tablett vor ihr zu greifen und durch diese Tür zu marschieren. Da musst du durch, Sylvia! Sie kniff die Augen zusammen und griff nach dem Tablett. Die Tassen und Teller klirrten, als es in ihren zitternden Händen schwebte. Völlig mechanisch stieß ihr linker Fuß die Tür zum Nebenraum auf. Dann war sie in der Höhle des Löwen.
Vereint saß die Familie um den einzigen Tisch in der Mitte des Raumes. Der Mann und die Frau hatten wie üblich ihre gewohnten Plätze eingenommen. Nur diesmal saß Mira an der Stirnseite, für Sylvia sofort zu erkennen, obwohl diese mit dem Rücken zur Tür saß. Fast lautlos, aber mit klirrendem Geschirr näherte sich Sylvia dem Tisch. Scheu wich sie jedem Blick aus. Mira schien nicht einmal bemerkt zu haben, dass sie im Raum war. Noch größeres Unbehagen bemächtigte sich Sylvia. Sie spürte den riesigen Kloß im Hals, der einem den ganzen Rachen schmerzen lässt.
Automatisch, wie ein Roboter, verteilte sie das Geschirr auf dem Tisch. Dann die Kanne mit dem Tee. Zuerst goss die ihrer Herrin ein, wie immer. Zuletzt füllte sie Miras Tasse. Beinahe wäre die Kanne aus ihren schweißnassen Händen gerutscht. Mira schien sie keines Blickes zu würdigen. Im Raum herrschte Totenstille nur das Ticken einer Wanduhr war zu hören und draußen braute sich vielleicht ein Sandsturm zusammen.
Verstohlen schielte sie zu ihren Herrschaften. Wussten die bereits,  ...
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©Anthony Tinamis
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