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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... was sie mit Mira angestellt hatte? Natürlich wussten die es. Was für eine Frage. Schließlich haben sie Mira ausgelöst. Sie biss sich auf die Unterlippe. Nur schnell raus aus diesem Raum, bevor Sylvia noch ganz durchdrehte. Himmel, bis jetzt war noch kein einziges Wort gefallen. Eine Standpauke wäre ihr hundertmal lieber gewesen, als das hier. Sie schwankte, verlor fast das Gleichgewicht, als sie nach dem Tablett griff und den Raum verließ.
...
Hastig rannte sie in ihre Kammer, warf die Tür hinter sich zu und brach in Tränen aus. Draußen war es inzwischen Dunkel, nur durch das Oberlicht über der Tür fiel etwas gelbliches Licht aus dem Flur herein. Sie spürte die kühle, gekalkte Wand in ihrem Rücken und sank zu Boden, schluchzend, den Kopf zwischen den Knien. Salzige Tränen rannen an ihren Beinen hinunter auf den staubigen Linoleumboden.
Sie war verloren! - Jawohl, sie was eine gottverdammte Verliererin! Jemand, den sie schon immer verachtete. Jemand, den sie hasste, den sie auslachte, schon immer ausgelacht hatte. Diesmal war sie eindeutig zu weit gegangen! ?Du hast Mist gebaut, Sylvi, he, he. Sieh zu, wie du die Sache auslöffelst. Ich kann dir nicht helfen. Es ist nur die Gerechte Strafe, die dich ereilt, nichts weiter. Es gibt keinen Ausweg, das müsstest du doch inzwischen eingesehen haben.'
Die Brandblase an ihrem Zeigefinger schmerzte. Doch Sylvi nahm es kaum zur Kenntnis. Sie wusste, dass es kein Entkommen gab, es sei denn...
Wie elektrisiert fuhr sie auf. Die wehenden Fahnen! Jawohl, wenn sie hier blieb, dann war das ihr Ende. Vielleicht würde es ihr Körper überleben, aber ihr Geist? Scheiße noch mal, die hatten kein Recht, ihr das anzutun. Das Einzige, was sie tun musste, war zwei oder drei Stunden abzuwarten. Dann konnte sie...
...
In dem winzigen Kämmerchen war es noch immer dunkel. Sylvia hatte sehnsüchtig darauf gewartet, dass im Flur endlich das Licht ausging. Das war vor etwas mehr als einer Stunde gewesen. Der drohende Sandsturm hatte sich wieder gelegt. Jetzt herrschte wirklich Stille. Vorsichtig erhob sie sich und kramte ihre alte Decke unter dem Bett hervor. Diejenige, welche ihr der Aufseher in der Stadt über die Schultern gelegt hatte. Der grobe Stoff zwischen ihren Fingern hatte inzwischen etwas Vertrautes.
Behutsam öffnete sie die Tür zum Flur. Auch draußen war es still. Jeder im Haus schlief. Zumindest hoffte sie das sehnsüchtig. Sie würde hier keinen Tag länger bleiben. Nicht  ...
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©Anthony Tinamis
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