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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... deiner Beichte beginnen, bevor du die letzte Gelegenheit dazu verlierst, he, he.'
Sylvia kniff die Augen zusammen. Es kratzte, scheuerte und tat weh. Sie wollte sich nicht auf den Tod vorbereiten. Das war nicht fair. Sie war noch nicht bereit.
?Vertraue mir, Sylvi, wenn sie Sonne morgen kommt, dann wirst du es sein!'
Sie schüttelte energisch mit dem Kopf, doch insgeheim war sie sich nicht sicher, was sie glauben sollte. Zum Glück hatte sie ihre harte, kratzige Decke dabei. Hoffentlich war die Kälte bald vorbei.
?
Mit dem Morgengrauen ließ auch der Sturm nach. Binnen Minuten setzte sicher der Sand am Boden ab und hinterließ klare, trockene Luft. Sylvia befreite sich aus dem Wrack, das fast vollständig im Sand begraben lag. Sie stapfte die Düne hinauf durch den kalten Sand und blickte in die Ferne.
Der Himmel, welcher sich scheinbar unendlich weit über ihr ausbreitete, war stahlblau und völlig wolkenlos. Am Horizont entdeckte sie einen glühenden Punkt. Zuerst dachte sie an ein Feuer, ein Licht. Doch von Sekunde zu Sekunde wuchs das Glühen an, bis sich die Sonne, blutrot, hinter dem Horizont erhob. Sylvia genoss die wärmenden Strahlen. Dort war also Osten!
Sie versuchte sich zu erinnern, aus welcher Richtung die Sonne bei ihrer Fahrt aus der Stadt gekommen war. Das war jedoch nicht so einfach zu sagen. Schließlich war es später Vormittag gewesen und die Sonne stand fast im Zenit. Aber ihr war, als habe sie anfangs den Wagen hauptsächlich von hinten bestrahlt. Später am Tag sind sie dann der Sonnen entgegen gefahren.
Was hieß das also nun? Sylvia war nie sehr gut in diesen Dingen gewesen. Aber wie es aussah musste sie sich ostwärts halten.
Sie blickte gegen die Sonne. Dort lag also ihr Ziel? Es war kaum zu glauben. Dort gab es nichts als Sand, endlos scheinenden Sand. Niedergeschlagen griff sie nach ihrem Kopf, der noch immer schmerzte. Reiß sich zusammen, Sylvia. Du musst das schaffen, es ist deine einzige Wahl. Zurück zur Oase war ein Ding der Unmöglichkeit. Schließlich wusste Sylvia, wie weit sie bereits davon entfernt war. Und die Chancen, diesen kleinen Lebensfleck im großen Nichts zu verfehlen waren deutlich höher. Unglücklich rutschte sie zurück zum Geländewagen.
Der Anblick erschütterte. Das sie sich selbst überhaupt noch bewegen konnte, grenzte an ein Wunder. Hier bestand keine Hoffnung mehr.
?Sylvi, sich überhaupt Hoffnung einzureden, ist Illusion!'
Doch sie wollte die  ...
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©Anthony Tinamis
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