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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... handelte. Doch sie war zuversichtlich. Ihre ?Herrschaften? mussten ja ein erstaunliches Vertrauen zu ihr entwickelt haben, wenn die sie hier einfach so allein zurück ließen. Was würden die für Augen machen, wenn sie heute Abend heimkehrten? Sylvia beschlich das Gefühl des Verrates. Komm schon, Sylvi, das ist doch ausgemachter Blödsinn. Die sperren dich hier ein, knechten dich und du hast nichts anderes im Kopf, als an Verrat zu denken. Sieh lieber zu, dass du diese Mühle wieder flott bekommst.
Mit einem Ruck löste sich Sylvia aus ihrer Erstarrung. Auch ohne diese lästige, innere Stimme wusste sie genau, was zu tun war. Und sie war auf diese alte Karre angewiesen. Zu Fuß war es sicher unmöglich, die Wüste zu durchqueren.
...
Inzwischen hatte die Sonne ihren Höchsten Stand schon längst überschritten. Es dauerte eindeutig zu lange, bis die vier Reifen wieder mit genügend Luft gefüllt waren. Sylvia klemmte sich hinters Lenkrad und steckte den Zündschlüssel ins Schloss. Im Wageninneren roch es nach Öl, Staub und altem, steifen Leder. Ihre Hände waren schwarz verschmiert.
Sie drehte den Schlüssel im Schloss und der Motor gab seltsame Geräusche von sich. Sylvia atmete auf. Wenigstens reagierte dort vorn überhaupt etwas. Ihre Hände wurden schweißnass, als bei jedem weiteren Zündversuch das Geräusch im Motor leiser und träger wurde.
Ihr Magen knurrte. Verdammt! Nicht jetzt! Die Zeit rannte Sylvia davon. Wann würden die Herrschaften wieder hier sein? Bald berührte die Sonne den westlichen Horizont und wenn das geschah, dann waren es nur noch Augenblicke bis zur vollständigen Dunkelheit. Und dass Sylvia in der Aufregung das Mittagessen glatt vergessen hatte war eine Tatsache.
?Vergiss das Mittag! Sieh zu, dass du von hier weg kommst, Sylvi.'
Doch diese schüttelte den Kopf. Nein, nicht in die Wüste. Das wäre Selbstmord. Sie sollte wenigstens Wasser und Proviant mitnehmen. Das dauert nicht lange!, flüsterte sie, vielmehr um sich selbst damit zu beruhigen. Hören konnte es hier sowieso niemand.
Sie rannte zurück ins Haus, um überstürzt einige Dinge zusammenzukramen. Es ging schneller, als sie vermutet hatte. Hastig stopfte sie sich noch einige Brocken Fladenbrot in den Mund. Zurück beim Wagen warf sie ihren Proviantbeutel auf die Rücksitzbank. Hoffentlich hatte sich inzwischen die Wagenbatterie wieder etwas erholt. Mit zusammengekniffenen Augen drehten ihre Finger den Zündschlüssel bis der Anlasser  ...
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©Anthony Tinamis
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