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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... wieder abgenommen, welche ihre Handgelenke in den ersten Tagen nach diesem dämlichen Fluchtversuch erbarmungslos auf dem Rücken zusammengekettet hatten. Beinahe automatisch rieb sie ihre Handgelenke. Die Spuren waren noch immer sichtbar.
Wenigstens konnte sie zum Trinken jetzt wieder ihre eigenen Hände benutzen und musst ihren Kopf nicht mehr in diese dumme Schüssel tunken, wo ihre Haare in der Brühe schwammen. Jedes mal hatte sie sich ängstlich umgesehen, ehe sie wie ein Tier ihre Malzeit begann. Immer dieses schleichende Gefühl, dass alle sie beobachteten, dass alle über sie lachten. Natürlich äußerte sich niemand laut, aber sie lachten innerlich, das wusste Sylvia. Und ganz besonders die kleine, hinterhältige Stimme in ihrem Kopf wusste das. Sie alle lachten über sie!
In den ersten Tagen hatte Sylvia geglaubt, den Verstand zu verlieren. Doch dann... Sie musste zugeben, dass es ihr noch immer nicht viel besser ging. Wenigstens konnte sie wieder ihre Hände benutzen!
Das Einzige, was ihr in dieser Zeit noch Energie spendete, was Miras Kreidetafel mit der geänderten Zahl. Bis schien das noch niemandem aufgefallen zu sein. Auch wenn es momentan an ihrer Situation nichts änderte, so konnte sie wenigstens etwas von dem zurückgeben, was die ihr antaten. Mit einem Ausdruck morbider Zufriedenheit in den Augen bettete sie ihren Kopf auf den ausgetretenen Läufer.
In den letzten Wochen waren bereits viele potentielle Käufer an ihren Nischen vorbeigekommen. Es nervte sie jedes Mal aufs Neue, wenn sie mit ansehen musste, wie Mira sich präsentierte. Als könne sie nicht schnell genug von hier verschwinden.
Auch sie wurde von vielen neugierigen Blicken gestreift. Doch die wenigsten traten näher. Die Ketten, welche man Sylvia angelegt hatte, wirken mehr als abschreckend. In den Augen der meisten Kunden wurde sie dadurch zu einem Tier, dass sich nur schwer bändigen ließ und damit uninteressant. Die wenigen, die sie dennoch begutachteten, wurden dann spätestens von ihrer schroffen Art abgeschreckt. An das neugierige Betasten durch fremde Hände und die prüfenden Blicke der Kunden konnte sie sich einfach nicht gewöhnen.
Wie lange mochte Mira hier schon herumsitzen, um sich so zu präsentieren. Diese kleine Hure ließ ja fast alles mit sich anstellen, nur um endlich einen zahlungswilligen Interessenten zu finden. Sylvia schrak noch immer vor dem Wort Käufer zurück. Gerade jetzt wurde Mira wieder begutachtet, betastet, befragt.  ...
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©Anthony Tinamis
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