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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... an ihren Leinen. In der Mitte des Hofes stand ein offener Kübelwagen. Ein Jeep oder irgendein ähnlicher Geländewagen, sie kannte sich bei Fahrzeugen nicht so gut aus. Der Mann half ihr auf die Ladefläche, wo bereits mehrere Säcke mit irgendeinem, nicht ersichtlichen Inhalt lagen. Sylvia platzierte sich so gut es ging zwischen den Säcken auf dem harten Wellblechboden der Ladefläche. Der Mann selbst klemmte sich hinters Lenkrad und die Fahrt begann.
Sylvia beobachtete, wie die beiden Wachleute beflissen das große Stahltor öffneten. Der Wagen brauste hindurch und bog auf die Hauptstraße ein. Sie musste sich korrigieren. Das war keine Hauptstraße, so wie sie es kannte. Das war bestenfalls ein etwas besserer Feldweg. Staub wirbelte in großen Wolken auf. Rechts und links der Straße wuchs kaum etwas. Und wenn da ein kärglicher Strauch oder etwas Ähnliches auftauchte, so waren die Blätter gelb oder braun. Überall nur Staub und Sand, soweit das Auge reichte. Die Häuser rechts und links der Straße hoben sich nicht sehr von ihrer Umgebung ab. Triste Einöde. Ockerbraune Lehmbauten oder unverputztes Ziegelmauerwerk. Im Vorbeifahren entdeckte sie eine Wäscheleine, die zwischen einem Telegraphenmasten und dem nächstliegenden Fensterladen gespannt war. Die meisten Kleidungsstücke hatten die gleiche Farbe wie ihre Umgebung.
Die Hitze hier draußen war unerträglich. Wahrscheinlich war der Saal mit den Nischen klimatisiert gewesen, überlegte sie. Die sengende Sonne machte müde, doch das stete Rütteln des Wagens hielt sie unerbittlich wach.
Dann ließen sie die Stadt hinter sich und die Umgebung wurde noch trostloser. Sylvia hätte nie geglaubt, dass es überhaupt noch trostloser werden konnte. Hier gab es außer den beiden befahrbaren Reifenspuren nichts mehr außer Sand, Geröll, noch mehr Steine und wieder Sand. Von weitem sah die Stadt gar nicht so klein und mickerig aus, wie es Sylvia empfunden hatte, als sie durch deren Gassen gefahren waren. Dann verschwanden auch die höchsten Häuser hinter dem Horizont und Sylvia war allein. Allein mit ihrem neuen Herren. Sie schrak zusammen, als ihr das Wort durch den Geist ging. Wahrscheinlich würde sie sich auch nie daran gewöhnen! Sie musste an Mira denken und... Sie war hier mit ihrem neuen Arbeitgeber unterwegs, oder? Ja, das klang viel besser.
Das Rütteln brachte sie immer wieder zum Eindösen. Ihr Kopf schmerzte von der prallen Sonne. Sie dankte Gott, dass sie ihre Decke nicht abgeworfen  ...
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©Anthony Tinamis
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