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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... und stellte das Wasser wieder an.
Sylvia wusch sich und musste erstaunt feststellen, dass es eine Wohltat war. Wie viele Tage hatte sie nun schon kein Wasser mehr auf der Haut gespürt? Auch ihr Durst meldete sich zu Wort, so dass sie gierig die Tropfen hinunter schlang, die in ihrem Mund landeten. Schließlich stellte die Fremde das Wasser ab und winkte sie zu sich herüber. Sylvia sah sich unsicher um. Wer war diese Tussi überhaupt? Sie empfand die Situation reichlich skurril. Vielleicht hatte dieses Weibsbild ja nicht mehr alle Tassen im Schrank? Sie schwor sich auf jeden Fall, vorsichtig zu sein. Die andere hielt ihr den Schlauch entgegen und deutete auf sich selbst. Sylvia war noch immer reichlich verstört. ?Mein Gott Sylvi, das dauert ja Ewigkeiten, bis du überhaupt mal was kapierst.'
Verärgert stellte sie das Wasser an und spritzte damit die Fremde nass, bis diese genug hatte, sich die Tropfen von der Haut strich und sie zu sich winkte. Sylvia hatte gar nicht bemerkt, dass sie in der Wärme schon fast wieder vollständig trocken war.
Müßig, zu erwähnen, dass auch der nun folgende Dialog rechte einseitig war. Die Fremde deutete auf sich selbst und sagte dazu ein Wort, das wie [mira] klang. Sylvia zuckte mit den Schultern. Sie hatte keine Lust mehr, sich auf irgendwelche Spielchen einzulassen. Die sollten sie doch endlich in Ruhe lassen. Ihr Kopf hatte wieder zu schmerzen begonnen und sie selbst wollte einfach nur ein ruhiges Eckchen, an dem sie die Augen schließen und schlafen konnte. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, war irgendjemand, der sie mit sinnlosem Mist nervte. Mira (obwohl Sylvia zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass das ihr Name war) sagte noch etwas, dann gab sie es auf. Mit der flachen Hand auf Sylvias Rücken schob sie diese zurück in den Nebenraum, aus welchem sie gekommen war. Diese ließ es geschehen und stellte erstaunt fest, dass die Wächter verschwunden waren.
Mira musterte das völlig zerfetzte Shirt, welches noch immer auf dem Boden lag, hob es auf und rümpfte die Nase. Sylvia musste zugeben, dass es jetzt nur noch wie ein alter, gebrauchter Lappen aussah. Die Fremde sammelte auch den Rest ihrer Kleidung zusammen, bevor sie alles in den am Rand wartenden Mülleimer warf. Sylvia lief aufgebracht zu ihr hinüber, doch die Andere hielt sie mit einer warnenden Armbewegung zurück. Zähneknirschend wandte sie sich ab. Sylvia wollte nicht schon wieder Ärger. Davon hatte sie in letzter Zeit schon  ...
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©Anthony Tinamis
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