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Kurzromane

 
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... Anruf vor ein paar Wochen. Ist sie wieder bei klarem Verstand?"
"Ach Maya, hör auf damit. Aber ja, sie hat sich beruhigt."
"Schön."
"Willst du mit ihr reden?"
"Nein. Aber es wäre lieb von dir, wenn du ihr ausrichten könntest, sie solle sich bitte an unser letztes Gespräch erinnern und welche Bedingung sie gestellt hat."
"Ich weiß zwar nicht wovon du redest, aber das kann ich gern tun."
"Und nochwas. Sag ihr bitte, dass ich diese Bedingung jetzt erfülle."
"Und du bist dir sicher, dass sie was damit anfangen kann?"
"Ja das kann sie. Glaub mir."
"Gut. Das werde ich machen."
"Danke dir Papa. Ich werd euch bald wieder anrufen."
"Ja Schatz. Tu das. Ich denke, dass wird deine Mutter dann wohl auch erwarten."
Er klang ziemlich skeptisch und war sich nicht sicher, wie er mit unserem Gespräch und meiner Bitte umgehen sollte, aber er würde das schon meistern. Immerhin, waren es ja gute Nachrichten.
"Bis bald."
"Ja, bis bald Schatz."
Ich wollte es ihnen nicht am Telefon sagen, dann hätten sie sofort rumgeschrien, sich ins Auto gesetzt und wären zu mir gefahren, samt der Nachbarn und dem Rest der Familie. Und das erste was sie gesagt hätten, wäre wohl, "Wie siehts denn hier aus?" gewesen. Nein, ich hatte sie über Jahre zappeln lassen, sogar so sehr, dass sie beinah die Hoffnung aufgegeben hatten. Aber sie haben tapfer durchgehalten. Sie hielten immernoch daran fest, dass ich auf sie zugehen würde. Und sie sollten diesen Tag erleben. Allerdings nicht heute. Die paar Tage hielten sie jetzt auch noch durch. Was soll jetzt schon noch schiefgehen. Ich hatte meine Entscheidung gefällt und diesmal hatte ich keinerlei Zweifel.
Der März gefiel mir nie sonderlich gut. Es war immer einer dieser nicht endenwollenden Monate und es regnete Tag ein Tag aus. Und es war windig. Ich hasste den Wind. Wind hatte in meinem Leben keinen Platz. Für was kann man Wind nochmal gebrauchen? Er vertreibt die Regenwolken. Das war mir egal. Von mir aus konnten soviele Regenwolken am Himmel sein, wie nur möglich und das auch gern, solange sie wollten. Aber ich musste nunmal zur Arbeit, also griff ich meinen Schirm und war bereit für ein neu entdecktes Spiel, "Halt den Schirm". Mein einziger Trost war, dass alle anderen, die an diesem Tag unterwegs waren, das selbe Spiel spielten. Es ging darum, den Schirm so nah wie möglich am Körper zu halten und dabei so wenig  ...
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©Sandra Hanke
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