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... hart gearbeitet."
"Ich habe gearbeitet. Tag für Tag, um euch zu genügen. Aber egal was ich tat, es hat nie gereicht, niemals. Aber wenn ich euch als Tochter nicht gut genug bin, dann braucht ihr euch auch nicht mehr um mich zu kümmern."
Ich legte einen phenomenalen Abgang a la Kitschkinofilm hin und ließ ihn sitzen. Ich habe noch nie vor meinem Vater geweint und ich tat es auch an diesem Tag nicht. Die Tränen schossen erst aus mir raus, als ich zwei Straßen weiter an der Haltestelle stand.
Ich habe seit diesem Tag nur noch selten etwas von meinen Eltern gehört. An Weihnachten oder zum Geburtstag. Meist ging ich nicht ran, ließ sie auf den Anrufbeantworter sprechen und hörte dann diese gespielte Zuneigung.
"Hallo Schatz, ich bins. Papa ist auch da, er steht neben mir. Wir wünschen dir ein frohes Fest. Komm doch morgen zu uns zum Essen. Es gibt Ente, so wie du sie am liebsten magst. Aber ruf vorher an. Wir würden uns freuen. Die Benckes kommen auch. Deren Tochter hat vor kurzem geheiratet, einen Architekten. Ein ganz toller Mann soll das sein. Na ich leg jetzt auf, ich muss nach dem Vogel sehen. Machs gut Schatz."
Besonders interessant war auch immer, dass es in den Gesprächen nur etwa zwei Sekunden um mich ging und dann war nur noch wichtig, was die Nachbarn taten oder die restliche Vewandtschaft. Wir waren keine Familie. Zumindest nicht im klassischen Sinne. Wir waren nur Menschen, die zufällig miteinander verwandt waren. Die Jungs waren meine Familie. Irgendwie. Sie waren wenigstens ehrlich, na ja bis auf Mark. Aber er versuchte es zumindest ab und an. Manchmal wenn ich bei ihm war, da war er richtig nett. Fast schon liebevoll. Manchmal.

                   

4


Wir lagen im Bett und sahen zur Decke. Mark sah einen nur selten an, wenn er mit einem sprach, aber das störte mich nicht. So konnte ich ihm in Ruhe zuhören und die kahle weiße Decke verwandelte sich in viele Bilder. Ich als Königin in meinem eigenen Schloss.
"Würdest du mich auch vom Dach der Stadtbibliothek retten?"
"Lass doch den Scheiß. Du fängst jedesmal damit an. Was fasziniert dich so an dem Gedanken? Wieso steigst du Nacht für Nacht darauf?"
"Ich weiß nicht. Ich schaue mir die Stadt an, beobachte die Leute, die noch spät auf den Straßen sind und denke nach."  ...
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©Sandra Hanke
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