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... mit meinen Eltern, nicht mit mir und schon gar nicht mit so einem dummen Regenschirm.
Ich ging nach Hause, im strömenden Regen und es fühlte sich gut an.

Am nächsten Morgen überlegte ich mir eine Strafe nach der anderen für mich. Oh ja, ich war ja so smart und absolut nicht zu durchschauen. So ein Mist. Ich hatte gestern Abend die Gelegenheit, mit dem Mann Sex zu haben, den ich bis vor 12 Stunden noch heiraten wollte. Und ich hab ihn gefragt, wie lange er mich küssen will. Ich ohrfeigte mich, natürlich nur in meinen Gedanken, denn Ohrfeigen tun verdammt weh. Ich hätte ihn stattdessen fragen sollen, wo er mich wie lange küssen will. Ich hätte einfach, wie schon so oft den Mund halten sollen und mit ihm gehen sollen. Ich hatte ja sogar Dessous an, warum bin ich dann einfach gegangen? Die nächste gedankliche Ohrfeige. Selbst wenn er doch nicht der Taumprinz ist, für den ich ihn gehalten hab, vielleicht wäre er wenigstens ein Sexgott gewesen, aber das werde ich wohl nie erfahren. Noch eine Ohrfeige. Ich wollte mir selbst was beweisen. Allerdings wusste ich nicht mehr was. Es muss wohl was wichtiges gewesen sein, sonst hätte ich nie auf diesen Körper verzichtet und auf diese Augen, diese vollen Lippen, die so sanft geschwungen waren, diese gerade gewachsenen Zähne, das Grüpchen am Kinn und diese weichen, großen Hände. Bevor ich weiter schwärmte, musste ich mich nochmal ohrfeigen. Irgendjemand erzählte mal im Krankenhaus, dass er auch ein Tattoo hätte. Aber ich bekam nie mit, an welcher Stelle es sein sollte und was es für ein Motiv war. Gestern hatte ich die Chance dazu. Ich ohrfeigte mich ein letztes Mal, dabei hatte ich das Gefühl, den Schmerz richtig zu spüren.
Ich wusste nicht, was schlimmer war. Festzustellen, dass er nicht der Richtige war oder die ausgelassene Gelegenheit, morgens in seinen Armen aufzuwachen. Und wenn schon nicht in seinen Armen, dann wenigstens in seinem Bett oder auf seinem Sofa oder von mir aus auch in seinem Auto. Verdammt.
Mein Handy, es piepte. Eine Nachricht. Von Chris!

Tschuldige. Möchte dich nochmal wiedersehen. Treffen uns um fünf am Parkplatz vorm Bahnhof. Kein Chaos wie gestern. Versprochen. Chris.

Ich konnte den Stein förmlich hören, als er mir vom Herzen viel. Hatte das Schicksal mich also auch mal auf seiner Noch-ein-Versuch-Liste. Also heute Abend. Ok Mister.  ...
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©Sandra Hanke
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