Schmökerstube ebooks4free Literaturagentur und Onlineverlag
 
Neuerscheinungen:
per eMail benachrichtigen:
eMail:

An den Tagen zuvor

eBooks, Romane, Kurzromane,
Kurzgeschichten & Sachtexte hier
vollständig online lesen.

Kurzromane

 
1. 1
2. 2
3. 3
4. 4
5. 5
6. 6
7. 7
8. 8
9. 9
10. 10
11. 11
12. 12
13. 13
14. 14
15. 15
16. 16
17. 17
18. 18
19. 19
20. 20
21. 21
22. 22
23. 23
24. 24
25. 26
26. 25
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
Leserwertung
70 % gelesen
 
 
... er sich doch nicht versetzen lassen. Auf der anderen Seite hieß das auch, dass ihm nichts an den anderen tausend Frauen im Krankenhaus lag, die ebenfalls witzig, nett und schlau waren. Er wollte nur seine Karriere vorantreiben. Das ist ja auch normal, immerhin will er ja mal Oberarzt werden. Da muss er natürlich die beste Ausbildung absolvieren, die er kriegen kann. Aber mal ehrlich, er war seit vier Jahren bei uns im Krankenhaus. Hätte er die letzten drei Jahre da nicht auch noch geschafft? Wieso hat er überhaupt bei uns angefangen? Oh ich vermisse ihn jetzt schon. Die paar Male, die wir uns jetzt noch sehen, haben überhaupt keinen Wert. Denn er geht ja sowieso. Ich sollte dann aufhören soviel Alkohol zu trinken, nicht dass er mir irgendwann mal den Magen auspumpen muss. Damit wären es schon zwei Krankenhäuser, die ich meiden musste.
Ich wusste nicht, ob ich weinen oder auf ihn sauer sein sollte. Aber er kann ja nichts dafür, dass er nichts für mich empfindet. Ich musste mir einfach einreden, dass die Tatsache, dass er mich mag, mehr wert war, als die, dass er mit mir ins Bett wollte. Was er ja nicht wollte, aber im Vergleich, stach die Sympathie das Bett aus. Und es gab einen großen Vorteil. Er konnte mir nicht mehr den Tag ruinieren.
Und dann war er da, der März und Chris war weg.
Wir hatten uns immer verpasst und so konnte ich mich nicht von ihm verabschieden. Vielleicht war es auch besser so. Der Abschied wäre mir schon schwer gefallen. Immerhin hatte ich bis zuletzt die Hoffnung, dass er doch nur mich lieben würde. Schwachsinn, ich weiß, aber doch so schön.
Der Alltag im Krankenhaus half mir auch schnell über seinen Weggang hinweg zu kommen und bald vermisste ich ihn gar nicht mehr. Und ich konnte endlich wieder einfach irgendwelche Klamotten aus meinem Schrank ziehen, ohne mir stundenlang darüber den Kopf zu zerbrechen. Das war eine echte Erleichterung.
Seine Worte gingen mir in letzter Zeit immer öfter durch den Kopf. Er meinte, ich hätte Potenzial. Soviele hatten es bisher erkannt. Und ich endlich auch. Ich hatte zwar kein Einhorn gesehen, aber ich hatte es laut ausgesprochen. Eines morgens, als ich vorm Spiegel stand. Dr. Maya Wess.
"Hallo?"
"Papa, hallo."
"Maya. Oh wie schön, dass du anrufst."
"Wie gehts euch?"
"Ganz gut, wie immer. Und bei dir?"
"Auch alles gut. Hat Mama sich wieder beruhigt?"
"Was meinst du?"
"Na dein  ...
Seite: 66 von 94
©Sandra Hanke
  « zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen »
Registrierter Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU

Gesamtkatalog hier
durchsuchen




Amazon: Bücher und mehr



Druckansicht

Sie sind nicht berechtigt, Inhalte dieser Seite zu kopieren, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.
Das Copyright (c) liegt beim jeweiligen Autor oder bei TD-Software


Webdesign & Onlineshops  -  Altenberg Kurort Kipsdorf -  Altenberg Ferienwohnungen Erzgebirge
Impressum | Datenschutz
Webdesign, Hosting und it-Software-Entwicklung durch TD-Software - 01773 Altenberg OT Kipsdorf (Sachsen, Erzgebirge) - Altenberger Str. 31