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... es so zu erfahren. Ich hoffe doch, dass du soviel Arsch in der Hose hast und es ihr selber sagst."
"Bist du verrückt? Damit sie mich verlässt? Maya, es war doch nur einmal und wir waren betrunken. Und sei mal ehrlich, dir hats doch auch gefallen."
"Raus!"
Ich hielt ihm den Korkenzieher entgegen und ging auf ihn zu.
"Raus hier!"
"Maya was machst du denn? Warte meine Sachen."
"Vergiss die Sachen. Verschwinde du Schwein."
Ich drängte ihn mit dem Korkenzieher in Richtung Ausgang und setzte ihn schließlich vor die Tür, splitternackt. Er hämmerte noch ein paar Mal dagegen und gab dann schließlich auf.
Ich stand auf dem Balkon und wartete, dass er aus dem Haus gehen würde. Es dauerte eine ganze Weile, wahrscheinlich suchte er nach einem kleidungsähnlichen Etwas und fand es tatsächlich. Der Karton, in dem sonst die Reklame landet. Er trug ihn vor sich her und achtete pinibel darauf, ob jemand auf der Straße war, der ihn sehen könnte.
Als er aus der Tür trat, schmiss ich ihm seine Sachen samt Weinflaschen vor die Füße. Die Flaschen zersprangen vor ihm auf der Straße und ich bedauerte es sehr, ihn nicht getroffen zu haben. Wie ein Bettler stürzte er sich auf seine Klamotten, zog sie an und rannte die Straße entlang. Mein Nachbar, ein etwa 85jähriger Mann stand zufällig auf dem Balkon nebenan und beobachtete grinsend das Schauspiel.
"Na. Stress mit dem Liebsten?"
Ich reagierte nicht und schloss die Balkontür.
Dann verkroch ich mich in mein Bett. Dies war also der vergebliche Versuch, mich in meinem kleinen Leben zu verstecken.

                   

23


Es hätte alles nicht schlimmer sein können. Einige Tage schaffte ich es doch tatsächlich, mich vor der Welt zu verkriechen und mich zu fragen, ob ich anders sei oder die anderen. Natürlich waren es die anderen. Ich war normal. Aber es beruhigte mich nicht wirklich, denn wer findet es schon toll, als einziger normal zu sein, während alle anderen nicht richtig ticken. Somit ist man als Normaler schon wieder komisch. Das ist als würde man auf der Autobahn Geisterfahrer spielen, man kann sich zwar einreden, dass alle anderen falsch fahren, aber man bleibt doch der einzige, der in die andere Richtung fährt.
Der Stress bei der Arbeit half mir auch nicht wirklich aus meinem Tief, von dem  ...
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©Sandra Hanke
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