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An den Tagen zuvor

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Kurzromane

 
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... vom Dach und danach kratz ich dich von der Straße, nur um ganz sicher zu gehen. Blöde Kuh. Dein Leben hätte perfekt sein können und jetzt? Du säufst genauso, gehst mit so jemandem wie mir in die Kiste und wer weiß, mit wem sonst noch und es ist nur eine Frage der Zeit, bist du dir zusammen mit Danny ordentlich das letzte bisschen Hirn wegballerst."
"Scheißkerl. Mir doch egal. was du denkst. Ich gehe."
"Wohin? Vom Dach springen?"
"Das geht dich nichts an. Du kannst mich mal."
Es ging dann noch ein paar Minuten so weiter, wir schrien uns an und beleidigten uns. Ich war froh, als ich aus seiner Wohnung raus war. Eine Wohnung konnte man allerdings erst auf den zweiten Blick erkennen. Es waren nur zwei kleine Zimmer, in denen alles mögliche rumlag. Klamotten, Müll, leere Pappschachteln, Aschenbecher, leere Flaschen. Es war ein einziges Chaos. Und ich mittendrin. Die Wohnung spiegelte in etwa mein Leben wieder. Wenn man sich nur ein wenig angestrengt hätte, dann wäre das ein toller Platz zum Essen und Schlafen gewesen. Aber da man ja gegen den Strom schwimmen wollte, fällt alles um einen herum ganz langsam zusammen, ohne dass man es wirklich bemerkt. Erst dann wenn es zu spät ist.
Ich lief durch die Straßen. Es war zwei Uhr morgens und dementsprechend nicht viel los. Ein paar Autos fuhren an mir vorbei, hier und da eine Straßenbahn mit einem vereinsamten Fahrer und einem Passagier. Beide sind so sehr darauf bedacht, dass der eine den anderen nicht bemerkt, nur um in Frieden gelassen zu werden, dass sie sich die Gelegenheit auf ein nettes Gespräch oder irgendwas, was diese triste Nacht etwas heller gemacht hätte verderben. So sind sie, die Städter. Leben in der Stadt, weil man hier soviele interessante Leute kennenlernen kann und doch laufen die meisten mit gesenktem Blick durch die Straßen. So wie ich in dieser Nacht und an den Tagen zuvor.

                   

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Ich musste wieder an meinen Vater denken, wie er vor mir saß bei unserem letzten Gespräch. Er hat auf mich so klein gewirkt und verletzlich, fast wie ein Kind. Hatte er etwa wirklich Angst vor meiner Mutter? Bat er mich vielleicht um Hilfe und ich hab es in meiner Wut und meinem falschen Stolz nicht gesehen? Aber was er sagte klang nicht danach. Ich verwarf diesen Gedanken wieder. Es würde sich  ...
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©Sandra Hanke
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