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... hol dich ab."
Er holt mich ab? Er holt mich ab! Direkt von der Arbeit. Das war keine gute Idee, ich sah immer furchtbar aus, wenn ich von der Arbeit kam. Andererseits sah ich wegen dem Wetter eh schon recht scheiße aus und er wollte sich trotzdem mit mir treffen. Also was soll`s. Und ich ging mit einem riesigen Grinsen zur Arbeit.
Chris holte mich an diesem Abend tatsächlich ab und wir gingen in ein kleines Café. Es war sehr gemütlich, beinahe idyllisch, mit dunklen Holztischen und den dazu passenden Stühlen. Das Licht war gedämpft und im Hintergrund summte leise irgendeine Jazzmusik. Ich fühlte mich großartig und tat alles, um ihm meine Nervosität nicht zu zeigen. Ich saß extrem gelassen auf meinem sehr ungemütlichen Stuhl und machte diese typischen Frauengesten. Ich fuhr mir ein paar Mal durch die Haare, wischte mir Strähnen aus dem Gesicht, senkte meinen Kopf und blickte ihn dann mit meinen großen braunen Augen an oder, und ich wusste, dass Männer diese Geste lieben, ich strich mir langsam mit der Hand über meinen Hals und neigte dabei meinen Kopf ganz leicht. Ihn interessierte das herzlich wenig. Die meiste Zeit redeten wir, wie sollte es anders sein, über die Arbeit und wie toll es doch sei, Leben zu retten. Eigentlich redeten wir nur darüber, aber auch deshalb, um zu vermeiden, dass diese peinliche Stille entstehen würde, sobald einer von uns nicht mehr auf den anderen reagieren würde. Also nickte ich fleißig, wenn er redete und begann meine Sätze mit so Sachen wie, "Ja das kenn, da ist mir neulich was passiert....". Es war die reine Enttäuschung. Die Unterhaltung war gut und wir lagen bei diesem Thema wirklich auf einer Wellenlänge, aber mehr auch nicht. Diese ganzen Gefühle, die ich seit unserem Treffen heute morgen in mir trug, waren auf einmal weg. Ich war aufgeregt, freute mich total, war gleichzeitig auch unsicher und hatte Bauchschmerzen. Jetzt war ich nur noch... na ja nur noch da. Ich sah ihn plötzlich nicht mehr als Dr. Schnuckel, sondern als eine Art Klassenkumpel, mit dem man eine paar Jahre die Schulbank gedrückt hatte. Das war verdammt enttäuschend, denn ich mochte diese Gefühle und zu allem Überfluss kam ich mir unglaublich dämlich vor, auf seine ganze Art so angesprungen zu sein. Er war nur Dr. Stink-Normalo-Chris.
Wir zahlten und verließen das Café, nachdem wir ungefähr  ...
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©Sandra Hanke
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