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... wie möglich nass zu werden. Ich hatte bis jetzt immer verloren. Und zu allem Überfluss rannte ich auch noch beinah jemanden um.
"Oh Verzeihung."
"Schon gut, ich.... Maya?"
Oh nein. Ausgerechnet jetzt.
"Hi Chris."
"Das du dich bei diesem Wetter auf die Straße traust."
"Na ja, die Arbeit. Du kennst das ja."
"Allerdings. Wie gehts dir?"
"Gut. Sehr gut. Alles ist bestens. Mir gehts prima."
"Schön."
"Und selbst? Ist die Uniklinik schon dein zweites Zuhause geworden?"
"Nein, mein erstes. Ich glaub, wenn ich noch länger dort arbeite, dann weiß ich bald nicht mehr, wo meine Wohnung ist."
"Heißt das etwa, du kommst zurück?"
Hatte ich das wirklich gesagt? Hatte ich. Typisch, bescheuert wie beim ersten Gespräch.
"Nein. Ich komm nicht zurück, aber die Frage lässt annehmen, dass du das gern hättest."
"Na ja. Es ist ruhiger geworden, also nicht, dass die Arbeit weniger geworden ist, aber die Pausen sind ruhiger. Also ich meine, ich bin jetzt öfter allein, also nicht allein, aber es ist doch ruhiger."
Ich sollte die Klappe halten oder noch besser, ich sollte mir selbst den Schirm in den Mund stopfen, um nicht weiter soviel Blödsinn zu reden. Aber Chris lachte.
"Schön zu hören, dass mein Verschwinden jemandem aufgefallen ist."
"Oh es ist vielen aufgefallen."
"Schade, dass wir uns nicht schon eher kennengelernt haben. Ich hätte gern mehr Zeit mit dir verbracht."
"Wirklich?"
"Wirklich. Du bist anders. Du bist witzig und siehst die Dinge nicht so eng. Das ist sehr erfrischend."
Er blickte auf seine Uhr.
"Ich muss leider los. Die Arbeit und da wir nicht mehr zusammen arbeiten, muss ich mich jetzt leider von dir trennen."
Und dann ging er. Er verließ mich, zum zweiten Mal, dabei waren wir nicht mal zusammen, ja noch weniger, wir waren ja nicht mal Freunde. Und doch kam ich mir verlassen vor. Es war, als würden alle ihren gewohnten Weg gehen, ohne mich dabei zu beachten. Ich stand einfach nur da. Mein Schirm hatte längst aufgegeben und so stand ich , umringt von vielen Menschen allein auf der Straße. Mark hatte immer gesagt, allein ist man, wenn man es sein will. Einsam ist man, wenn man allein ist und es nicht will. Und als ich Chris gehen sah, fühlte ich mich zum ersten Mal einsam.
Und dann drehte er sich um.
"Wann hast du Feierabend?"
"Wenn alles nach Plan läuft um neun."
"Gut, warte vor dem Krankenhaus. Ich  ...
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©Sandra Hanke
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