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Serva

Kurzromane

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Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala
... Ihr Sch├Ądel brummte. Es hatte einige Zeit gedauert, bis sie erwacht war. Und noch einmal eine ganze Weile, bis sie wieder vollst├Ąndige Kontrolle ├╝ber alle ihre Gliedma├čen erlangte. Bis dahin hatte ihr K├Ârper auf dem staubigen Linoleum gelegen. Sie seufzte.
Etwas war gewaltig schief gelaufen! Was wollten die von ihr? Wenn sie nicht bald hier raus kam, w├╝rde sie wohl noch ihr Flugzeug verpassen.
Ihr Magen knurrte lautstark nach etwas essbarem und der Durst wurde unertr├Ąglich. Wie lange hatte sie hier gelegen? Sylvia konnte diese Frage nicht beantworten. ├ťberhaupt erinnerte sie sich nur noch recht vage an die vergangenen Stunden. Oder Tage? Was war mit ihrem Flieger, verdammt noch mal? Wenn es Tage waren...? Sylvia hielt sich den Kopf, der wieder mehr zu schmerzen begann und tastete nach ihrer Oberlippe. Auf der Wunde hatte sich eine dicke Grindschicht gebildet. Sie blickte auf ihre fleckigen, blutverschmierten H├Ąnde. Grauenvoll! Am liebsten h├Ątte sie die Augen sofort wieder geschlossen. Wie hatte ihr nur so etwas zusto├čen k├Ânnen?
Sie versuchte sich an die Einzelheiten zu erinnern. Wie sie am Boden gelegen hatte. Die Glaswand, so weit entfernt... Ein Stich traf ihr Innerstes. Da war keine Glaswand! Der Boden unter ihr hatte aus einem fein gekn├╝pften Teppich bestanden. Ihr lief es eisig kalt ├╝ber den R├╝cken. Was sollte das? Phantasierte sie bereits? Nein! Dieser bruchst├╝ckhaften Erinnerung war sie sich ziemlich sicher. Irgendwo war da Teppichboden gewesen. Und dann kam die Erinnerung, als wenn sie eine unsichtbare T├╝r aufgesto├čen h├Ątte. Nein, um Himmelswillen! Das durfte nicht wahr sein! Sie keuchte, doch die Flut der Erinnerungen brach erbarmungslos ├╝ber sie herein.
Da waren diese M├Ąnner. Die verfluchten Sicherheitsbeamten! Sie sa├č auf einem unbequemen Stuhl. Auf dem Tisch stand eine Lampe, die ein stechendes Licht verbreitete. Sylvias Kopf dr├Âhnte und schien jeden Augenblick zu zerbersten, was eine v├Âllig normale Nebenwirkung des Bet├Ąubungssprays war. Noch immer ganz benommen starrte sie auf den Uniformierten, der ihr unverst├Ąndliche Fragen an den Kopf warf. Sie sah sich hilfesuchend um, doch da war niemand. ?Ich verstehe sie nicht!? und danach kratze sie all ihren Mut und ihre rudiment├Ąren Englischkenntnisse zusammen und wiederholte den Satz. ?Ich kann sie nicht verstehen?, verdammt noch mal.
Die Lippen des Beamten verzogen sich zu einem Grinsen und antworteten etwas. Sylvia erkannte, dass es sich um Englisch handeln  ...
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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
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