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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... Augen zusammen, denn die sich in den Fluten spiegelnde Sonne blendete sie. Sie hatte sich nicht getäuscht; eine Feluke glitt über die funkelnden Wellen direkt auf sie zu.

                *

Wenn Merit glaubte, der Schaich hätte nichts von ihrem absonderlichen Benehmen gemerkt, so hatte sie sich getäuscht. Der Schaich war ein kluger Mann und hatte sich seine Gedanken über den starken Zusammenhalt zwischen der Tänzerin und der Nubierin gemacht. Ihm war klar, daß Merit mit allen Mittel zu verhindern versuchen würde, daß er das junge Mädchen verkaufte. Ihm war jedoch nicht klar, zu was für Methoden sie zu greifen gedachte, aber er würde etlichen Vereitlungsplänen ihrerseits zuvorkommen. Darum hatte er absichtlich dafür gesorgt, daß im Hause das Gerücht kursierte, Lena würde auf einer Auktion verkauft werden, die in vier Tagen in Luxor stattfinden würde. In Wirklichkeit aber würde er sie schon heute abend in die Innenstadt von Assuan bringen, wo bei einem seiner Freunde eine Auktion im kleine Kreise stattfinden würde. Alles mußte schnell vonstatten gehen. Er konnte nicht riskieren, daß sein Sohn von der Sache Wind bekam. Irgendwie tat ihm das Mädchen sogar leid. Aber, auch wenn der Schaich ein kultivierter Mann war, gewisse Standesdünkel waren doch noch fest in ihm verankert und eine Verbindung zwischen seinem Sohn und dieser Europäerin konnte seiner Meinung nach nicht gut gehen.


Der heimliche Abtransport

Lena wartete schon seit Stunden in ihrem Zimmer auf Merit. Die Sonne war bereits untergegangen und die Freundin war immer noch nicht aufgetaucht. Merit war ihre letzte Hoffnung. Es blieb eigentlich nur noch ein Ausweg: die Flucht. Lena hoffte, daß Merit in diesem Falle keine Rücksicht auf ihre Verpflichtungen gegenüber dem Hause Assiz nehmen und ihre Pläne unterstützen würde. Ohne ihre Hilfe würde sie es nicht einmal schaffen, ihre Räume zu verlassen, denn die Tür war ja von außen versperrt. Merit durfte jedoch die Zimmer jederzeit betreten; bis jetzt traute man ihr – trotz aller Zuneigung zu Lena – einen Treuebruch gegenüber dem Hause Assiz nicht zu. Lena machte sich noch keine Gedanken, wie es nach gelungenem Entkommen weitergehen würde. Die Frage, die sie am meisten beschäftigte, war: Würde  ...

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©Elena Merz
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