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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... Kabine handelte, die mit einer Pritsche, einem Tisch, ein paar Stühlen und einer Truhe ausgestattet war. Die Musterung Lenas von seiten des hageren Mannes vor ihrer Pritsche schien zu dessen Zufriedenheit ausgefallen zu sein, denn er drehte sich halb um und sprach mit jemanden, den sie nicht sehen konnte, da der Hagere ihr die Sicht versperrte. „Gar nicht schlecht, die Kleine. Hab` schon gedacht, die wacht gar nicht mehr auf, nach der etwas rüden Behandlung, die ihr Karl und Eddi haben angedeihen lassen.“ Die Stimme des für Lena Unsichtbaren antwortete: „Ja, scheint zäher zu sein als sie aussieht, kann nur gut für uns sein.“ Der Hagere wandte sich wieder Lena zu. Er hatte engstehende kalte Augen, welche die Farbe von kühlem, grauem Stein hatten. Die lange Nase, die hohe Stirn und das fliehende Kinn ließen ihn wie ein listiges Wiesel aussehen. Sie zuckte zusammen, als er sie an der Schulter berührte, aber wider Erwarten tat er ihr nichts. „Keine Angst, Fräulein, wenn du dich fügst und nicht aufmüpfig bist, wird dir nichts geschehen. Solltest du aber versuchen uns Ärger zu machen .....“ Diesen Satz ließ er unheilvoll unbeendet im Raum stehen. Lena preßte sich so eng es ging an die Wand, um seiner Berührung zu entgehen. Mit einem schmierigen Grinsen zog er die Hand zurück und wies mit dem dürren Finger auf eine Tür neben der Truhe, die Lena übersehen hatte, da sie dieselbe grüne Farbe hatte wie die Wände, und deshalb fast unsichtbar war. „Alles, was du brauchst, findest du da.“ Damit drehte er sich um und verließ die Kabine. Von dem anderen Mann bekam sie nur ein Stück von seinem kräftigen Rücken zu sehen, da er vor dem Hageren herging. Sie schlossen die Türe hinter sich und ließen einen Riegel einrasten. Lena erwachte aus ihrer ängstlichen Starre und sprang von der Pritsche. Die Tür hatte ein kleines vergittertes Fenster und mit zwei Schritten hatte sie es erreicht. Sie rüttelte mit den Händen an den Stäben und rief hinter den beiden Männern her: „Was haben Sie mit mir vor?“ Der Hagere wandte sich zuerst um, aber sein Begleiter kam ihm mit der Antwort zuvor. „Das wirst du früh genug erfahren.“ Seine Stimme klang tief und verraucht und während er sprach, drehte er sich zu Lena um. Sie ließ die Gitterstäbe los  ...
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©Elena Merz
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