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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... der Hand zu schlagen. Eine Weile schien es, als ob die beiden Männer sich gegenseitig gewachsen wären; doch dann gewann immer deutlicher Retenu die Oberhand und schließlich ergriff Rasul vehement die Flucht, indem er in den wartenden Wagen hechtete, der mit quietschenden Reifen davonschoß. Retenu hielt es nicht für nötig, dem Flüchtenden zu folgen. Er eilte sofort auf Lena zu und half ihr behutsam auf die Beine. Die ganze Angst und Verzweiflung der letzten paar Minuten löste sich nun und weinend sank sie an Retenus Brust. Minutenlang ließ er sie gewähren, drückte sie nur fest an sich froh, sie rechtzeitig vor einem unabsehbaren Schicksal gerettet zu haben. Dann, als ihr Schluchzen abebbte, führte er sie aus der dunklen Gasse hinaus, wo schon die Limousine wartete. Lena fragte sich nicht, warum dem so war; sie war einfach nur froh, sich in die weichen Polster sinken lassen zu können. Retenus Arm lag immer noch schützend um ihre Schultern, als sie beim Hotel ankamen. Als sie die Empfangshalle erreichten, hielt Retenu plötzlich inne und lehnte sich schwach gegen die Wand, seine Hand fest auf die linke Seite gepreßt. Lena blieb stehen und sah mit vor Entsetzen geweiteten Augen, daß Blut über Retenus Hand quoll. Anscheinend hatte er den vorausgegangenen Kampf nicht unbeschadet überstanden und die Verletzung verborgen, um Lena nicht zu erschrecken. Sofort legte sie stützend einen Arm um seine Taille und winkte wild dem Chauffeur zu, der zum Glück noch neben dem Wagen vor dem Eingang stand. Er trat ein, erfaßte mit einem Blick die Situation und eilte sofort wild gestikulierend auf den Empfangschef zu. Danach kam er Lena zur Hilfe und stützte den inzwischen immer schwächer werdenden Retenu von der anderen Seite. Sie hatten eben Retenus Hotelzimmer erreicht, das übrigens gar nicht weit von Lenas entfernt war, und ihn auf das Bett gleiten lassen, als auch schon ein hellhäutiger Arzt mit einer dunklen Schwester in seinem Schlepptau hereinstürmte. Anscheinend hatte der Empfangschef schnell und umsichtig gehandelt. Mit Gesten, wie ein Bauer beim Hühnerscheuchen, jagte der Doktor Lena vor die Türe und schloß sie energisch vor ihrer Nase. Erst langsam sickerte die ganze Bedeutung des Geschehens in Lenas Sinn. Ihre Beine waren plötzlich wie Gummi, sie glitt an der Wand herunter und blieb in der Hocke mit in den Händen  ...
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©Elena Merz
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