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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... war sie, ehe sie es sich versah, eingeschlafen.

                *

Lena träumte. Sie saß auf einer weißen Treppe, die zum Nil hinab führte und beobachtete die Wildenten, die sich im hohen Papyrusschilf tummelten. Über ihr zog ein Seeadler majestätisch seine Kreise. Eine Hand legte sich sanft auf ihre Schulter und während sie noch zwischen Wachen und Träumen schwebte, sah sie in ein wunderschönes männliches Gesicht. Die Haut war von sanftem Braun, die hohen Wangenknochen betonten die exotisch schrägen Augen und die ebenfalls nach oben gezogenen Augenbrauen hatten einen sanften Knick, was dem Gesicht einen leicht ironischen Ausdruck verlieh. Die Nase war schmal und leicht gebogen, der Mund sinnlich aber nicht zu voll. Langes lackschwarzes Haar umrahmte das schmale Gesicht und fiel bis über die Schultern herab. Der Mund verzog sich zu einem Lächeln und ein kleines Grübchen zeigte sich auf der rechten Wange. Lena konnte nicht anders, sie hob eine Hand um das Gesicht des Mannes zu berühren, doch bevor ihre Finger ihr Ziel erreichten, wich er zurück und war verschwunden.


Im Hause des Schaichs

Als Lena aus einem nach all den Ängsten seltsam ruhigen und erholsamen Schlaf erwachte, saß eine schöne dunkelhäutige Frau neben ihrem Diwan. Als Lena vorsichtig ein Stück zurückwich, streckte sie begütigend die Hände aus, zum Zeichen, daß sie Lena nichts Böses wollte. Dann begann die Frau in einem überraschend guten Englisch auf sie einzureden. Da Lena ja auf der Sekretärinnenschule intensiv Englisch gelernt hatte, hatte sie keine Mühe den Worten der schwarzen Frau zu folgen. Sie erfuhr, daß ihr Gegenüber Merit hieß und als Dienerin hier im Haushalt arbeitete. Sie selbst sei keine Sklavin, das betonte Merit besonders, und sie sei vorerst eingeteilt, sich intensiv um Lena zu kümmern. Endlich konnte Lena jemanden nach ihrem weiteren Schicksal befragen und sie tat es prompt. Allerdings konnte ihr Merit auch nicht viel mehr sagen, als sie selber wußte und das war nicht allzuviel: „Schaich Ibrahim Assiz, mein Arbeitgeber, ist ein guter und gerechter Mann. Normalerweise lehnt er die Sklavenhaltung – die natürlich nur noch heimlich betrieben wird – ab. Er ist eigentlich modern eingestellt und ich weiß nicht genau,  ...

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©Elena Merz
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