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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... Begleitung unterwegs war. Beides war hier ungewöhnlich. Lena beschloß, sich auf den Heimweg zum Hotel zu machen, aber das war leichter gesagt, als getan. In den vielen verwirrenden Gäßchen und Gängchen, hatte sie sich hoffnungslos verlaufen. Auch mit den Auskünften, die sie sich von einigen der Händlern einholte, konnte sie nicht viel anfangen und so irrte sie einfach weiter, in der Hoffnung, irgendwann die Hauptstraße zu erreichen. Schließlich kam ihr der rettende Gedanke, einer der Droschken zu folgen, von denen sich die Touristen kutschieren ließen. So mußte sie doch irgendwann die Hotelpromenade wiederfinden. Es war auch gar kein großes Problem, dem Gefährt zu folgen, denn in dem bunten Gewimmel von Mensch und Tier kam die Droschke genauso langsam voran wie Lena auch. Unvermittelt lichtete sich das Gewühl und das Pferd legte an Tempo zu. Lena hatte Mühe mitzuhalten und gab, nachdem sie es eine Weile versucht hatte, atemlos auf. Sie lehnte sich neben einer Einfahrt an eine Hausmauer um erst einmal wieder zu Atem zu kommen. Ihr Blick folgte immer noch dem davontrabenden Pferd mit seiner Kutsche und da erkannte sie, als das Fahrzeug um eine Ecke verschwand, daß es sich bei der Straße, in die es einbog, um die Hauptstraße handelte.


Der Angriff und die 3. Rettung

Sie atmete erleichtert auf und wollte sich eben von der Hausmauer abstoßen, um weiterzugehen, als sie von hinten gepackt und in die Einfahrt gezerrt wurde. Eine schwielige Hand preßte sich auf ihren Mund und als sie sich in seinem Griff wand, wurde ihr von ihrem Peiniger ein Messer an die Kehle gesetzt. „Du nicht schweigen, ich dich töten.“ Lena gab sofort ihre Gegenwehr auf denn, wenn auch in gebrochenem Deutsch gesprochen, waren die Worte doch eindeutig. Das Messer immer noch an ihre Kehle haltend, drehte sie der Mann zu sich herum; Lenas Entsetzten war zwar groß, ihre Überraschung hielt sich jedoch in Grenzen, als sie Rasul erkannte. Ein gemeines Lächeln verzerrte seine Züge, als er zu ihr sagte: „Hat sich Mühe doch gelohnt, dich und Schaichsohn immer zu beobachten. Hab ich Vögelchen doch noch erwischt! Schaich Abdul wird Freude haben und wenn genug von dir, ich werde sorgen, daß Vögelchen nicht mehr zwitschert.“ Rasul verbarg das Messer in den Falten seines arabischen Mantels und preßte es ihr, ohne daß es von außen sichtbar gewesen  ...

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©Elena Merz
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