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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... jedoch nie akzeptieren würde. Sicher hatte er schon eine passende Gattin aus passendem Hause ausgewählt und Lena würde sich dann, durch ihre Fremdartigkeit und die Faszination, die sie auf Retenu ausübte, nur als Störfaktor erweisen. Sie hatten inzwischen Lenas Zimmer erreicht und grob stieß der Schaich sie über die Schwelle. Erschrocken fuhr Merit, die unruhig im Raum auf und abgegangen war, herum. Sie hatte Lena aufsuchen wollen und hatte nur ein leeres Zimmer vorgefunden. Von bösen Vorahnungen geplagt hatte sie hier auf ihren Schützling gewartet. Stumm winkte der Schaich ihr zu, ihm zu folgen. Mit gesenktem Kopf leistete Merit seiner Aufforderung Folge und verließ mit diesem den Raum. Leise schloß sich die Tür hinter ihnen und Lena hörte zum ersten Male, wie ein Riegel vorgeschoben wurde. Sie warf sich auf ihr Bett und zerriß in ihrer verzweifelten Wut eines der wunderschönen Seidenkissen, so daß die Federn sämtliche Möbelstücke bedeckten. Danach fühlte sie sich nur unwesentlich wohler, denn um ihr Erleichterung zu verschaffen, hätte es eines besseren Ventils bedurft.


Die Angst vor erneutem Verkauf

Jetzt war es Lena die, wie ein eingesperrtes Raubtier, immer wieder die Länge des Raumes durchmaß. Es war nach Mitternacht, als sie den Riegel klicken hörte und ihre ruhelose Wanderung unterbrach. Leise trat Merit ein. Ihre Miene wirkte bedrückt, fast schon hoffnungslos. Lena eilte auf sie zu, nahm ihre Hand und zog sie mit sich auf eines der bequemen Sitzkissen herab. Sie wagte nicht zu fragen, was passiert war und wartete einfach still ab, ihren Blick unverwandt auf Merits Gesicht gerichtet. Es dauerte lange, bis Merit den gesenkten Kopf hob und Lenas Blick erwiderte. Mit tonloser, leiser Stimme sagte Merit: „Der Schaich will dich verkaufen.“ Wie eine drohende Gewitterwolke standen diese Worte im Raum. Eine tiefe Blässe senkte sich auf Lenas Wangen und ihre leisen Worte waren fast nicht zu verstehen, als sie flüsterte: „Schaich Abdul......“ Sofort nach diesen Worten änderte sich Merits Verhalten und sie wurde wieder die souveräne und selbstsichere Frau, auf die sich Lena immer hatte verlassen können. „Aber nein, mein Kind.“ sagte sie energisch. „Der Schaich ist kein Unmensch, das würde er nie tun.“ Aber sie konnte nicht verhindern, daß ein leiser Zweifel in ihrer sonst so  ...

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©Elena Merz
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