Druckansicht: drucken - zurŘck

Trojanische Gepflogenheiten

Kurzromane

URL: https://ebooks4free.glory-domains.de/Trojanische-Gepflogenheiten_11-20.htm
Trojanische Gepflogenheiten
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
... die Brille ab und wischte ├╝ber ihre tr├Ąnenden Augen.
?Wir beide hatten nie eine Aff├Ąre oder so, aber ich war immer f├╝r sie da! Doch immer wieder hat sie mich ausgenutzt! Immer wieder musste ich entw├╝rdigende Rollen in ihren Auff├╝hrungen ├╝bernehmen! So wie damals, Kayla??, sagte sie und lugte zu mir r├╝ber - und ich ahnte es kommen: ?als du deinen Part abgelehnt hattest! Rate mal, wer an deiner Stelle seinen blanken Hintern ins Publikum strecken durfte?! Ich! Terry hat es genossen, mich zu dem├╝tigen!?
Nun war es raus. Das musste sie nat├╝rlich sagen, die bl├Âde Kuh! Gott, was habe ich mich in dem Augenblick gesch├Ąmt - und Vanessa drehte sich sogleich zu mir: ?Den blanken Hintern ins Publikum strecken???
?Das sah die Rolle damals vor.?, erkl├Ąrte Sybil noch einmal betont.
Ich wagte es nicht, Dunn ins Gesicht zu blicken. Was w├╝rde er jetzt wohl von mir denken? Gott, war das peinlich! Jetzt hatten sie es also doch noch erfahren, und ich wusste, Vanessa w├╝rde daf├╝r sorgen, dass bald jeder bei Steelwynch davon Kenntnis hatte. Ein furchtbarer Gedanke.
?Hmm? ich male mir gerade aus, wie man f├╝r so eine Rolle gecastet werden k├Ânnte!?, frotzelte sie. Gl├╝cklicherweise hatte Sybil das nicht auch noch erl├Ąutert.
Sybils Befragung war damit beendet und f├╝rs Erste hatten wir ihr glauben m├╝ssen. Ich muss zugeben, einen Mord h├Ątte ich ihr auch niemals zugetraut. Der blonde Finsterling Edward Rozz war mir da schon ein besserer Kandidat. Aber ihn konnten wir noch nicht aufsuchen. Au├čer einem m├Âglichen Tatmotiv hatten wir nichts gegen ihn in der Hand. Wir marschierten zur├╝ck in unseren Arbeitsraum, um alles, was wir Neues erfahren hatten, aufzuarbeiten. Vanessa sorgte f├╝r ausreichend Kaffee und dann zogen die Stunden dahin.
?Nancy Folmer, die jene Nacktrolle am Kreuz hingeworfen hat, hat die Station zwei Tage vor dem Mord verlassen??, br├╝tete Vanessa vor sich hin. ?Sie f├Ąllt also definitiv aus??
Ich sa├č ihr gegen├╝ber und ging noch mal die Aussagen all der Schauspieler und B├╝hnenarbeiter durch. ?Keiner von denen konnte Terry wirklich leiden.?, res├╝mierte ich. ?Aber ein klares Motiv hatte augenscheinlich auch keiner von ihnen?!?
?F├╝r mich sieht es nach wie vor wie ein Affektmord aus.?, sagte Dunn. ?Miss Reyes w├╝rde dazu gut passen, aber ich glaube ihre Geschichte. Nachdem sie weg war, muss der M├Ârder aufgetaucht sein und ihr angefangenes Werk vollendet haben.?
?Vielleicht war es doch einer der Schauspieler.?, meinte Vanessa,  ...
  « zur├╝ck bl├Ąttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte ├╝berarbeitet werden - weiter lesen »

 10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 


(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 03. 09. 2007
Besuchen Sie uns im Netz: https://ebooks4free.glory-domains.de/