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... Worten darüber informiert, dass ich seiner Sprache mächtig sei. Er hielt den Wirt an mich zu Übungszwecken zum Sprechen  zu animieren. So radebrechte ich die eine oder andere Antwort. Der Wirt machte es mir leicht. Er lächelte freundlich und half wo es ging und meinte abschließend, ich solle einfach ein paar Wochen in Paris bleiben, dann sollte ich mir kein Kopfzerbrechen über französische Wörter mehr machen müssen. Vater hörte das gerne, denn es bestätigte seine Überzeugung, dass die Schule nicht der einzige Ort für Bildung sei. Nachdem wir uns nun ein Wochenende aktiv um eine Fremdsprache bemüht hatten sei klar, dass für mich Französisch in der Schule nur noch ein Klacks sei.
Mein erster "Marche des puces", ein Flohmarkt irgendwo in Paris auf einem großen, sandigen Platz in der Nähe eines Bahnhofs, war sensationell. Die Verkäufer drängten sich hinter ihren Verkaufsständen Reihe um Reihe. Über dem Kopf hingen die unterschiedlichsten Sachen bis weit in den schmalen Gang.  Laut rufend machten sie auf ihre Waren aufmerksam. Manche Verkäuferin war in lange, wallende Kleider gehüllt, um den Kopf ein Tuch gebunden und mit langen, bunten Ketten behängt, dazu schwarz umrandete Augen und knallrote Lippen. Wir hatten Scheu in den alten Sachen nach Brauchbarem zu wühlen:            " sowas haben wir nicht nötig", und nicht umsonst hieß diese Veranstaltung " Flohmarkt". Wer weiß was man sich hier holen kann. Der Floh ist wahrscheinlich noch das Harmloseste.  Aber was gab es da nicht alles für entzückende Dinge! Lampen und Puppen, Vasen, Besteck und alte Kleider. Ich war hingerissen und wollte gerne mehr sehen, aber Vater drängte zum Eiffelturm.
"Die meisten Leute fahren nur auf die erste Etage, wir nehmen die zweite", beschloss er während wir den Turm mit seinen drei Aussichtsplattformen von unten respektvoll besichtigten. Als wir oben aus dem Fahrstuhl traten und uns die Jacken zuhielten weil ein frischer Wind wehte, begann die Abenddämmerung. Licht für Licht durchbrach den hellgrauen Schleier der über Paris lag. Ein heißer, sonniger Tag ging zu Ende. Es war meine erste Reise in eine Metropole und ich war mir sicher, dass es nicht meine letzte gewesen sein würde. Als meine Schwester vor Kälte zu zittern  ...
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©Katharina Elkner
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