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... das Tierheim. Die Hunde bellten, scharrten an den Zwingertüren und sprangen aufgeregt daran hoch. Es war ein Höllenlärm und ich hielt mir die Ohren zu. Mein Vater deutete nach einem Rundgang auf ein braunes Tier mit drahtig kurzem Fell und schlankem Körperbau. Den wollte er mitnehmen. Da sei auch ein Stück Schäferhund drin wurde versichert, und jeder weiß, ein Schäferhund hält Wacht, was er ja auch sollte.
Der Hund war froh aus dem Zwinger zu kommen und sprang freudig an meinen Eltern hoch. An mir wollte er auch, aber ich schrie vor Angst. Mein Vater nahm das Tier an die kurze Leine und meinte zu dem Tierpfleger, ich würde mich schon beruhigen und gewöhnen. So landete das Tier in unserem Wohnzimmer. Es schnüffelte überall und bellte munter jeden neuen Geruch an, wuselte durchs Zimmer und war sehr unruhig, was mich völlig verängstigte. Wie schon gesagt, der Gedanke, einen Hund spazieren zu führen war verlockend, aber ich hatte eher an einen kleinen, stillen Genossen gedacht, der weder ungestüm seine Umgebung erkundete noch ständig erregt bellte. Das wurde mir alles zu viel und so zog ich mich in mein Kinderzimmer zurück. Jede Aufforderung die obere Etage zu verlassen schlug ich aus, noch nicht einmal zu den Mahlzeiten kam ich herunter, erst, wenn der Hund in den Garten oder ein anderes Zimmer gesperrt worden war. Meine Eltern versuchten mich mit lieben Worten für diesen Hund zu begeistern. Ich blieb störrisch und so wurde der Ton am zweiten Tag rauer. Ich solle mich nicht so anstellen und endlich zusammen mit dem Hund einen Spaziergang wagen. Mein Vater würde die Leine halten und ich solle nur nebenher gehen und mit dem Tier Freundschaft schließen.
Ich bemühte mich wirklich hinter meinen Eltern hervorzutreten und mit dem Hund Freundschaft zu schließen, aber jedes Mal wenn er mich sah bellte er laut, was mich erschreckt hinter die Rücken meiner Eltern zurücktrieb. Mein Vater war nach diesem Spaziergang sauer, meine Mutter entnervt. Am Montag wurde mir eröffnet, dass der Hund ins Heim zurückgebracht würde, was ich eigentlich schade fand.


Ich sitze neben meiner Fahrerin und denke, vielleicht zum ersten Mal, über mich nach. Bald werden wir weit von hier wegziehen. Wie wird sich das anfühlen? Werde ich Freunde finden und werde ich meine Freunde hier sehr vermissen? Ich weiß es nicht.  ...
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©Katharina Elkner
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