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Kurzromane

 
1. Vorwort
2. Urlaub
3. Der Flug
4. Der Anschlag
5. Das Verhör
6. Die Verhandlung
7. Der Kerker
8. Mira
9. Angebot und ?
10. ? Nachfrage
11. Triumpf
12. Die Auslöse
13. Die Fahrt
14. Trautes Heim?
15. Bumerang
16. Die Flucht
17. Sand im Getriebe
18. Das Schnappen der Falle
19. Die Gala
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... Ihr Gesicht schnappte gierig nach dem Erbrochenen auf dem Boden. Sie schmeckte Sand zwischen den Zähnen. Die Schwärze vor ihren Augen begann nachzulassen. Sylvia kam zu sich. Nein! Sie wollte nichts trinken! Nie wieder! Sie sah zur Seite, was eine enorme Anstrengung forderte. Was für eine Leistung. Das grelle Weiß stach in ihren Augen. Da war Sand, nichts als Sand! Inmitten der endlosen Wüste, soweit das Auge reichte. Sylvia vermutete, sich den Blick nach der anderen Seite schenken zu können. Sie musste Kräfte sparen. Nur so würde sie bis heute Nacht überleben. Die Nacht! Sie würde nie wieder etwas trinken! Der Atem zieht Sand durch die Nase. Ihr verschwamm das Bild vor den Augen. Sie will nicht wieder träumen. Nein! Nein! Nein! Doch die Nacht, welche sie mit einem dünnen, schwarzen Faden einzuspinnen begann, hörte nicht auf ihr Gejammer. Ein dünner Faden. So lang, bis alles ringsum in vollständiger Dunkelheit versunken ist. Wehende Fahnen, Sylvia! Wehende Fahnen! Doch dann herrschte plötzlich Windstille.
...
Sylvia hustete, sprudelte und spuckte. Da war der bittere Geschmack im Mund. Sie wusste noch immer nicht, wo sie sich befand. Sie spürte nur die gekalkte Wand in ihrem Rücken und den staubigen Linoleumboden unter sich. Ihre Finger krallen sich um die raue Decke. Das letzte, was ihr noch geblieben war. Damals, so erschien es ihr jetzt, als sie diese Decke bekommen hatte, war es ihr noch verhältnismäßig gut gegangen. Es war dunkel in dem Kämmerchen, nur durch das Oberlicht über der Tür strahlte etwas Licht vom Flur herein. Sie zog die Decke an sich. Es war kühl. Unangenehm kühl. Gott sei Dank! Sie musste Trinken. Doch schon bei dem Gedanken drehte sich ihr der Magen um. Was hatte sie getan? Mira! Sie würde verenden, genau wie sie selbst.
Erst langsam wurde sich Sylvia bewusst, dass sie an einer Wand lehnte. Einer richtigen Wand. Sie konnte sich kaum vorstellen, dass das der Tod war! (Es sei denn, der Tod war etwas völlig sonderbares...) Nein! Sie saß hier in einem kleinen Zimmer, an eine Wand gelehnt. Ihr war kalt. Es war dunkel. Ihr Rücken schmerzte. Sie hatte Durst. Ihre Hände hielten eine raue Decke umklammert.
Sie schüttelte sich, um einen klaren Kopf zu bekommen. Dann rieb sie sich den Staub aus den Augen. Wo, zum Teufel war sie?
Es dauerte über eine Minute, bis Sylvia wieder völlig zu sich gekommen war. Sie sah zur Seite. Da stand ihr Bett. An der Wand gegenüber befanden sich wie immer der Bücherschrank  ...
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©Anthony Tinamis
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