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Serva

Kurzromane

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Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala
... legte sie den ersten Gang ein und fuhr den Hang der n├Ąchsten D├╝ne hinauf.
Den Gedanken, dass ihre Theorie nur dann einen Sinn ergab, wenn alle D├╝nen parallel verliefen, wollte sie gar nicht denken. D├╝nen sind parallel, basta! Aber waren sie das wirklich?
...

Sand im Getriebe


Langsam hatte es Sylvia satt. H├╝gel f├╝r H├╝gel, Tal f├╝r Tal, alles sah gleich aus. Und immer, wenn der Wagen ├╝ber den Kamm einer D├╝ne hinunter in die n├Ąchste Mulder rutschte, stockte ihr der Atem. Zum Teil gruben sich die R├Ąder bis zur Nabe ein. Sie fror, obwohl der Heizungsregler am Anschlag stand. Wie sp├Ąt war es wohl inzwischen. Windb├Âen lie├čen den Gel├Ąndewagen erzittern, brachten ihn aus seiner Bahn. Sylvia plagte ein schlechtes Gef├╝hl. Vielleicht so, wie man sich auf dem Weg zum elektrischen Stuhl f├╝hlt? Sie konnte das nicht beurteilen. Wahrscheinlich gab es ├╝berhaupt nur sehr wenige, die das konnten.
Die Form der D├╝nen hatte sich ebenfalls ver├Ąndert. Anstatt sch├Âner Regelm├Ą├čigkeit bildeten sie nun das blanke Chaos.
Schnaufend erreichte der Motor den Kamm der n├Ąchsten D├╝ne. Sylvias Augen versuchten den gelben Sandschleier zu durchdringen. Im letzten Moment riss sie das Lenkrad herum. Verflucht, ging das hier steil hinunter. Jetzt hing der Gel├Ąndewagen schr├Ąg auf dem Kamm.
?Sylvi, vom Fahren hast du ja wohl ├╝berhaupt keine Ahnung. Wenn du Gl├╝ck hast, dann drehen jetzt alle vier R├Ąder in der Luft, he, he.'
Doch der Wagen bewegte sich, als sie Gas gab. Ihr Atem raste, das war heftiger als Achterbahn.
?Na, vielleicht, weil auch mehr auf dem Spiel steht, Sylvi, oder?'
Sie musste dort hinunter! Wenn sie zur├╝ck fuhr, w├╝rde sie sp├Ątestens vor dem n├Ąchsten Kamm h├Ąngen bleiben. Konnte sie sich hier hinunter rutschen lassen? Die Talsohle war in der Sandges├Ąttigten Luft nicht zu sehen.
?Mach schon, Sylvi, verdammt noch mal. Was bleibt dir schon anderes ├╝brig. Du h├Ąttest nie zur Seite lenken d├╝rfen. Einfach Augen zu und gerade dr├╝ber.'
Nein, sie wollte nicht! Das ging zu weit. Hier blind hinunter zu fahren war Selbstmord. Sie legte den R├╝ckw├Ąrtsgang ein.
?Sylvi, was tust du da? Wir m├╝ssen dort hinunter. Da ist die Freiheit. Wir sind schon so weit gekommen?'
?Vergiss es!? Sie sch├╝ttelte energisch den Kopf. Nichts in der Welt bringt mich dort hinunter. Eine Sandb├Âe schien das Auto umwerfen zu wollen. Die Plane peitsche wie wild gegen den Stahlrahmen. ?Nein, ich warte, bis dieser beschissene Sturm vorbei  ...
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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
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