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Serva

Kurzromane

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Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala
... zwei steingraue Augen. Die Frau stieg auf der anderen Seite des Wagens aus. Eine Windb├Âe fegte Staub und Sandk├Ârnchen ├╝ber die Motorhaube. Danach sah Sylvia langes, schwarzes Haar. Glatt und gl├Ąnzend, so dass es fast wie nass wirkte. Der zierliche K├Ârper einer jungen Frau schob sich aus der T├╝r. Sylvia wurde leichenblass. Von einem Augenblick zum n├Ąchsten schlich eine unbeschreibliche K├Ąlte durch jede Faser ihres K├Ârpers. Trotz der allt├Ąglichen Hitze fror sie pl├Âtzlich am ganzen Leib. Ihre H├Ąnde begannen zu zittern und die Knie drohten, jeden Moment ihren Dienst zu versagen. Das konnte einfach nicht wahr sein! Das war unm├Âglich! Nein! Undenkbar, noch einen klaren Gedanken zu fassen. Sylvia musste sich an der Dachst├╝tze der Veranda festhalten, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
Sie wollte verschwinden. Sich augenblicklich in Luft aufl├Âsen. Ihr Atem raste. Bekam kaum Luft. ?Das geschieht dir recht, Sylvi, he, he!'
Keinen Augenblick sp├Ąter rannte sie bereits gedankenlos zur├╝ck ins Haus. Ihre Kammer! Dort w├╝rde sie sich einschlie├čen und nie wieder herauskommen. Nie wieder!
...
Die T├╝r krachte hinter ihr ins Schloss. Insgeheim sah sich Sylvia bereits als halbverhungerte Sklavin drau├čen im Schuppen n├Ąchtigen. Sie konnte schon beinahe das Stroh unter sich sp├╝ren, als sie sich aufs Bett warf. Drau├čen heulte der Sandsturm. Oh Gott, nein! Was habe ich nur verbrochen? Das konnte einfach kein Zufall sein, oder? Diese verfluchte... Tr├Ąnen str├Âmten aus ihren Augen und befeuchteten das Bettlaken unter ihr.
?Hey Sylvi,...' Ach halt doch endlich deine Klappe. Sie hielt sich beide Ohren zu, obwohl sie wusste, dass das die Stimme in ihrem Kopf nicht zum Schweigen bringen w├╝rde. Doch diesmal verstummte sie tats├Ąchlich. Sylvia war verbl├╝fft, dass es sogar diesem kleinen Qu├Ąlgeist die Sprache verschlagen hatte.
Das Problem hatte vier Buchstaben. Es waren nur verdammte vier Buchstaben, die sich in den n├Ąchsten zwei Jahren an ihr r├Ąchen konnten. Genug Zeit, um jemanden systematisch in den Wahnsinn zu treiben. Und Sylvia w├╝rde keine Chance haben, gegenzuhalten. Wer war sie hier schon? Sie hob ihren Kopf und warf ihn mehrmals frustriert gegen die Matratze. Dumm gelaufen! Sie konnte sich nur zu gut in die Lage ihrer Peinigerin hineinversetzen. Sofort fielen ihr tausend Dinge ein, die sie an deren Stelle tun w├╝rde. Selbst wenn die nicht so einfallsreich war, es gen├╝gte allemal, um sie zum Wrack verkommen zu lassen. Aber  ...
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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
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