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Serva

Kurzromane

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Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala
... an ihren Leinen. In der Mitte des Hofes stand ein offener K├╝belwagen. Ein Jeep oder irgendein ├Ąhnlicher Gel├Ąndewagen, sie kannte sich bei Fahrzeugen nicht so gut aus. Der Mann half ihr auf die Ladefl├Ąche, wo bereits mehrere S├Ącke mit irgendeinem, nicht ersichtlichen Inhalt lagen. Sylvia platzierte sich so gut es ging zwischen den S├Ącken auf dem harten Wellblechboden der Ladefl├Ąche. Der Mann selbst klemmte sich hinters Lenkrad und die Fahrt begann.
Sylvia beobachtete, wie die beiden Wachleute beflissen das gro├če Stahltor ├Âffneten. Der Wagen brauste hindurch und bog auf die Hauptstra├če ein. Sie musste sich korrigieren. Das war keine Hauptstra├če, so wie sie es kannte. Das war bestenfalls ein etwas besserer Feldweg. Staub wirbelte in gro├čen Wolken auf. Rechts und links der Stra├če wuchs kaum etwas. Und wenn da ein k├Ąrglicher Strauch oder etwas ├ähnliches auftauchte, so waren die Bl├Ątter gelb oder braun. ├ťberall nur Staub und Sand, soweit das Auge reichte. Die H├Ąuser rechts und links der Stra├če hoben sich nicht sehr von ihrer Umgebung ab. Triste Ein├Âde. Ockerbraune Lehmbauten oder unverputztes Ziegelmauerwerk. Im Vorbeifahren entdeckte sie eine W├Ąscheleine, die zwischen einem Telegraphenmasten und dem n├Ąchstliegenden Fensterladen gespannt war. Die meisten Kleidungsst├╝cke hatten die gleiche Farbe wie ihre Umgebung.
Die Hitze hier drau├čen war unertr├Ąglich. Wahrscheinlich war der Saal mit den Nischen klimatisiert gewesen, ├╝berlegte sie. Die sengende Sonne machte m├╝de, doch das stete R├╝tteln des Wagens hielt sie unerbittlich wach.
Dann lie├čen sie die Stadt hinter sich und die Umgebung wurde noch trostloser. Sylvia h├Ątte nie geglaubt, dass es ├╝berhaupt noch trostloser werden konnte. Hier gab es au├čer den beiden befahrbaren Reifenspuren nichts mehr au├čer Sand, Ger├Âll, noch mehr Steine und wieder Sand. Von weitem sah die Stadt gar nicht so klein und mickerig aus, wie es Sylvia empfunden hatte, als sie durch deren Gassen gefahren waren. Dann verschwanden auch die h├Âchsten H├Ąuser hinter dem Horizont und Sylvia war allein. Allein mit ihrem neuen Herren. Sie schrak zusammen, als ihr das Wort durch den Geist ging. Wahrscheinlich w├╝rde sie sich auch nie daran gew├Âhnen! Sie musste an Mira denken und... Sie war hier mit ihrem neuen Arbeitgeber unterwegs, oder? Ja, das klang viel besser.
Das R├╝tteln brachte sie immer wieder zum Eind├Âsen. Ihr Kopf schmerzte von der prallen Sonne. Sie dankte Gott, dass sie ihre Decke nicht abgeworfen  ...
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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
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