Druckansicht: drucken - zurŘck

Serva

Kurzromane

URL: https://ebooks4free.glory-domains.de/SERVA-Sklavin-der-Wueste_4-15.htm
Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala
... in der Mitte des Saales stie├č sie zur Seite und sprintete zum Fenster. Soviel Kraft h├Ątte sie sich selbst nicht einmal mehr zugetraut. Der schwarzbekittelte Anwalt ging zu Boden, aber davon bekam Sylvia schon nichts mehr mit. Sie hatte nur noch Augen f├╝r das Fenster. F├╝r die Freiheit! Bald war es soweit. Sie befand sich im zweiten Stockwerk, doch von da hinten hatte es eindeutig nicht so hoch ausgesehen. Doch das war jetzt egal. F├╝r einen R├╝ckzieher war es deutlich zu sp├Ąt. Noch vier Meter! Verdammt und zugen├Ąht! Dort unten konnte sie einen Heuwagen erkennen, frisch beladen. Heute musste ihr Gl├╝ckstag sein. Mit diesem Gedanken sprang sie ab und prallte mit voller Wucht gegen die Verbundsicherheitsglasscheibe. Das ohrenbet├Ąubende Krachen ihrer Knochen nahm sie nicht mehr wahr. Der Aufprall und die riesige Platzwunde an ihrem Kopf raubten ihre fast die Besinnung. Die Glasscheibe hatte nicht einmal einen Riss bekommen, als Sylvia zur├╝ck auf den Boden polterte.
...
Sie schluckte, als ihr dieser Moment in Erinnerung kam. Wahrscheinlich hatte diese Aktion die Geschworenen des Gerichtes unglaublich beeindruckt und somit auch ihr Urteil entscheidend beeinflusst. Die gelblich-grau gekalkte Wand in ihrem R├╝cken hatte sich inzwischen schon durch ihren K├Ârper erw├Ąrmt. Noch immer war es erb├Ąrmlich d├╝ster in der kleinen Kammer. Genau so d├╝ster, wie es damals nach dem Aufprall in ihrem Kopf war.
...
Die Gerichtsdiener zerrten ihren reglosen K├Ârper zur├╝ck zum Stuhl. Sylvias Kopf lag blutend auf der Tischplatte. Ihr Mund brummte unverst├Ąndliches Zeug. Bei der Verlesung des Urteiles h├Ątte sich der ├ťbersetzer jede M├╝he sparen k├Ânnen.
Dann bekam sie einen Zettel vorgesetzt und einen Stift zum Unterschreiben. Sylvia blinzelte. Der ├ťbersetzer versuchte zu erkl├Ąren, doch ihr Auffassungsverm├Âgen war jetzt noch deutlich geringer als zuvor. Die einzigen Worte, die h├Ąngen blieben: ?keine Unterschrift, dann Gef├Ąngnis!? Also nahm sie den Stift und unterschieb den Wisch, bevor ihr Kopf mit einem dumpfen Klonk auf die Tischplatte sackte.
...


Der Kerker


Waren das tats├Ąchlich alles ihre Erinnerungen? Sie sch├╝ttelte den Kopf, konnte es kaum glauben. Es hatte sie eindeutig weit schlimmer erwischt, als sie sich selbst eingestehen wollte. Das war alles Daves Schuld, verdammt noch mal. Das war schlie├člich seine Reise! Eigentlich sollte er jetzt hier sitzen und nicht ich.
Sylvi, ist dir ├╝berhaupt bewusst, ├╝ber was f├╝r einen Unsinn  ...
  « zur├╝ck bl├Ąttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte ├╝berarbeitet werden - weiter lesen »

 5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25 


(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
Besuchen Sie uns im Netz: https://ebooks4free.glory-domains.de/