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Serva

Kurzromane

URL: https://ebooks4free.glory-domains.de/SERVA-Sklavin-der-Wueste_4-1.htm
Das Leben der jungen und skrupellosen Karrierefrau Sylvia Steiner ger├Ąt g├Ąnzlich aus den Fugen. Die trickreich erschliche Urlaubsreise, eine Gratifikation ihrer Firma, entwickelt sich zu einem alptraumhaften Horrortrip. Nicht nur, dass Sylvia bei einer Zwischenlandung den Anschluss an ihre Reisegruppe verliert, sie versteht kein Wort und ist einer fremden Justiz hilflos ausgeliefert. So wird die ehemalige Powerfrau pl├Âtzlich zum Spielball des Schicksals, dessen Existenz sie immer angezweifelt hat. Als Sklavin verschleppt, in einer elementaren W├╝stenwelt, lernt sie f├╝r sich, die Regeln des Lebens neu zu definieren. Ob sie der gr├Â├čten Herausforderung ihres Lebens, n├Ąmlich sich selbst zu ├╝berwinden, gewachsen ist, bleibt abzuwarten. Vorwort
Urlaub
Der Flug
Der Anschlag
Das Verh├Âr
Die Verhandlung
Der Kerker
Mira
Angebot und ?
? Nachfrage
Triumpf
Die Ausl├Âse
Die Fahrt
Trautes Heim?
Bumerang
Die Flucht
Sand im Getriebe
Das Schnappen der Falle
Die Gala

S ┬░ E ┬░ R ┬░ V ┬░ A


Vorwort



Ich m├Âchte Ihnen eine Geschichte erz├Ąhlen. Eine be├Ąngstigende Geschichte, wie ich meine. Die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben aus den Fugen ger├Ąt.
Es wird geschehen. Tats├Ąchlich! Hier, vor Ihren Augen!
W├Ąhrend ich dies hier niederschreibe!
Ich werde nichts besch├Ânigen und nichts weglassen. Ich werde Ihnen alles so erz├Ąhlen, wie ich es gesehen habe.
Sollten meine Worte nicht ausreichen, so geben sie nicht der Geschichte die Schuld, sondern mir ganz allein. Denn es ist meine Aufgabe, die Geschichte so zu erz├Ąhlen, wie sie nun einmal ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Also lehnen Sie sich entspannt zur├╝ck, legen Ihre F├╝├če hoch, soweit es ihnen m├Âglich und los geht's.

Vorhang auf.


Urlaub


Allein in dem engen, fensterlosen Raum. ?Verdammter Mist!? Trotzdem getraute sie sich kaum, die Worte laut auszusprechen. Wer wusste schon, ob sie in diesem dunklen, kargen Loch ├╝berwachte wurde? Durch die milchig tr├╝be Oberlicht-Glasscheibe ├╝ber der T├╝r fiel kaum Licht herein. Gerade genug, die triste, gelbgraue, abbl├Ątternde Farbe an den nackten W├Ąnden in einer um die Vorherrschaft k├Ąmpfenden Dunkelheit zu erkennen. Der winzige Raum ma├č nicht mehr als zwei mal drei Meter. Das einzig positive: Die schale, abgestandene Luft hier drinnen war noch angenehm k├╝hl, aber das war ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
Sylvia schloss die Augen und lie├č sich mit dem R├╝cken gegen die Wand fallen, an der sie langsam zu Boden rutschte. Jetzt war sie ernsthaft in Schwierigkeiten. Zum ersten Mal in ihrem Leben!
Ihre flache Hand schlug auf den staubigen Linoleumboden. Wie hatte es nur soweit kommen k├Ânnen? Sylvia suchte nach dem Moment, als ihr die Kontrolle entglitten war.
Eigentlich sollte sie in diesem Augenblick hunderte Kilometer entfernt von diesem schaurigen Ort sein! Aber anstatt auf einem bl├╝tenwei├čen Strand unter Palmen die Sonne zu genie├čen, steckte sie in diesem erb├Ąrmlichen Mistloch fest.
Und jede Sekunde, die sie hier zubrachte, ging von ihrem wertvollen, wohlverdienten Urlaub ab. ?Zum Teufel noch mal!?, sie st├Âhnte leise. ?Wenn die Zuhause w├╝ssten, wo ich hier steckte...? F├╝r einen Moment drang das Gef├╝hl der Reue an die Oberfl├Ąche, doch Sylvia erstickte es rechtzeitig. Sie traf keine Schuld. Nicht Sylvia Steiner! Schlie├člich hatte sie sich dieses Geschenk verdient. Insgeheim konnte sie Dave nur auslachen. Dieser Schwachkopf hatte tats├Ąchlich  ...
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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 13. 02. 2007
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