Druckansicht: drucken - zurück

Der Minotaurustraum

Kurzromane

URL: https://ebooks4free.glory-domains.de/Minotaurustraum_25-70.htm
Das Museum
In Trance?
Realität und Traum...
Im Tempel des Gottes
Der schöne Jüngling
Das Wiedersehen
Verwirrende Gedanken
Der Traummann aus der Vergangenheit
Sehnsucht
Die Strafe
Träume ohne Ende
Unverstanden
Traumbegegnung
Liebe ohne Chance
Sieg der Versuchung
Verbotene Pfade
Angst
Höhle ohne Wiederkehr
Das Verließ
Zwischen zwei Welten und zwischen zwei Männern
Verzweiflung
Geküsst von der Vergangenheit
Das Ende naht
Der Weg zur Freiheit
Gegenwart und Vergangenheit dem Tode nah
Der letzte Ausweg
Der Kampf
Angst um Tina
Flucht in eine neue Welt
Ende eines Traums und ein neuer Anfang
... konnte er sich zur Seite abrollen und unter dem Applaus der aufgesprungenen Menge die Arena verlassen.

                *

Elena stand in Gedanken versunken vor einem polierten kupfernen Schild, in dem sie ihr Spiegelbild betrachten konnte, während sie für die Zeremonie geschmückt wurde. Sie nahm kaum wahr, wie entzückend sie aussah. Die Mädchen waren für diese einmalige Gelegenheit in lange weiße Gewänder aus weichfließenden Stoffen gekleidet und ihr Haar war mit bunten Blumen geschmückt worden. Elena fuhr nur immer wieder zärtlich mit dem Finger über das blauschimmernde Perlenband an ihrem Handgelenk. Während des Tanzes hatte sie nicht gewagt, ihren Blick zu den Bänken gleiten zu lassen, auf denen die jungen Diener des Minotaurus auf ihren Auftritt warteten. Aber beim Verlassen der Arena hatte nichts mehr sie davon abhalten können, ihren suchenden Blick zu dem Platz zu erheben, wo sie den Geliebten vermutete. Ihre Verzweiflung und Resignation waren einer Hoffnung gewichen, die doch so unerfüllbar und unerreichbar war wie ihre Liebe. Und doch hatte in Angelo`s schwarzen Augen ein so intensives Versprechen gelegen, daß sie einfach daran glauben mußte. Der Nachmittag war der Dämmerung gewichen und die Stunde der Wahrheit rückte immer näher. Bald würde Elena dem Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Die Hoffnung und der Glaube an Angelo hielten sie aufrecht, hätte sie sich nicht mit aller Macht daran geklammert wäre sie vor Verzweiflung auf die Knie gesunken und hätte alle Götter um Hilfe angefleht. So aber folgte sie, als die Priester kamen um sie zum Labyrinth zu begleiten, der Prozession mit stolzer Gelassenheit.

                *

Die Dämmerung war angebrochen und Angelo mußte versuchen, seinen Zeitplan einzuhalten. Es ging um Leben und Tod. Es war ein weiter Weg bis zum Labyrinth und Angelo wußte, daß die Prozession mindestens eine Stunde brauchen würde, um es zu erreichen. Auch die Menge der Schaulustigen, die den Weg säumten, würde das Vorankommen der Anhänger des Minotaurus verzögern. Dann würde vor der Höhle noch ein Gebet und das Segnen der Opfer von den Hohe-Priestern stattfinden.  ...

  « zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen »

 60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80 


(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
Besuchen Sie uns im Netz: https://ebooks4free.glory-domains.de/