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Der Minotaurustraum

Kurzromane

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Das Museum
In Trance?
Realität und Traum...
Im Tempel des Gottes
Der sch√∂ne J√ľngling
Das Wiedersehen
Verwirrende Gedanken
Der Traummann aus der Vergangenheit
Sehnsucht
Die Strafe
Träume ohne Ende
Unverstanden
Traumbegegnung
Liebe ohne Chance
Sieg der Versuchung
Verbotene Pfade
Angst
Höhle ohne Wiederkehr
Das Verließ
Zwischen zwei Welten und zwischen zwei Männern
Verzweiflung
Gek√ľsst von der Vergangenheit
Das Ende naht
Der Weg zur Freiheit
Gegenwart und Vergangenheit dem Tode nah
Der letzte Ausweg
Der Kampf
Angst um Tina
Flucht in eine neue Welt
Ende eines Traums und ein neuer Anfang
... Mauern und Gärten voller Weinreben. Schließlich setzte sie sich auf einen von der Sonne erwärmten Felsen. Ihr Blick lag geistesabwesend auf der blühenden Landschaft und den felsigen Hängen, doch schien sie die Pracht gar nicht wahrzunehmen. Der Minotaurus, ein kalter Schauder glitt über Elenas Rücken und trotz der warmen Sonne und des lauen Windes fror sie plötzlich. In ihrem Denken war er Gott und Ungeheuer zugleich und sie wußte, daß ihr keine Wahl blieb, sie mußte dem Vater gehorchen. Sie durfte zu Niemanden von ihrer Angst und ihren Zweifeln reden, auch wenn sie tief in ihrem Herzen fühlte, daß für sie ein Weg begann, von dem es keine Wiederkehr geben würde.


Realität und Traum...

Ich schreckte auf, als sich eine Hand auf meine Schulter legte und eine krächzende Stimme sagte: „Hallo Fräuleinchen, Sie müssen jetzt gehen, wir schließen gleich!“ Erschrocken sah ich zuerst den alten Museumswärter an, dann auf meine Armbanduhr. 18 Uhr! Oh je, wie lange hatte ich denn hier gesessen und geträumt? Um halb sieben wollte ich doch schon das Abendessen auf dem Tisch haben, wo ich doch Alex heute eingeladen hatte. Als ich den Gang entlang hastete, Richtung Ausgang, sah ich aus dem Fenster und bemerkte, daß es vollends zu regnen aufgehört hatte. Na ja, es war ja auch fast eine Stunde vergangen, seit ich das Gebäude betreten hatte. Der alte Mann war mir schnaufend nachgeeilt, reichte mir meine Einkäufe und winkte mir freundlich nach, als ich das Museum verließ.

                *

                

Als ich beim verspäteten Abendessen Alex, der schon vor der Haustür auf mich gewartet hatte, von meinem seltsamen Erlebnis erzählte, lachte er nur und meinte: „Tina, du hattest schon immer eine blühende Fantasie.“ „Aber es war doch so realistisch, fast wie eine Vision.“ Entgegnete ich. Alex grinste mich an: „Ja ja, meine kleine Hexe, du hast übersinnliche Fähigkeiten und ich bin David Copperfield.“ Immer noch erheitert schenkte uns Alex zwei Gläser Rotwein ein, prostete mir zu und zwinkerte frech. Ich war eingeschnappt, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es nicht ernst genommen zu werden, wenn  ...

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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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