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Der Minotaurustraum

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Kurzromane

 
1. Das Museum
2. In Trance?
3. Realität und Traum...
4. Im Tempel des Gottes
5. Der schöne Jüngling
6. Das Wiedersehen
7. Verwirrende Gedanken
8. Der Traummann aus der Vergangenh..
9. Sehnsucht
10. Die Strafe
11. Träume ohne Ende
12. Unverstanden
13. Traumbegegnung
14. Liebe ohne Chance
15. Sieg der Versuchung
16. Verbotene Pfade
17. Angst
18. Höhle ohne Wiederkehr
19. Das Verließ
20. Zwischen zwei Welten und zwische..
21. Verzweiflung
22. Geküsst von der Vergangenheit
23. Das Ende naht
24. Der Weg zur Freiheit
25. Gegenwart und Vergangenheit dem..
26. Der letzte Ausweg
27. Der Kampf
28. Angst um Tina
29. Flucht in eine neue Welt
30. Ende eines Traums und ein neuer..
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... keine Zeit. Fliehe mit deiner Liebsten und wenn du sie wirklich liebst zwinge sie notfalls mit dir zu kommen.“ Vertrauensvoll sah der junge Mann den älteren an: „Sie glaubt, sie dürfte ihr Gelübde nicht brechen aber ich kann und darf sie nicht verlieren. Es muß einen Weg geben.“ Beinahe wütend sagte nun der alte Weise: „Ich erzählte das, was ich jetzt dir erzähle noch keiner Menschenseele. Dir sage ich es nur, damit du es deiner Liebsten erzählen kannst und sie erkennt, was der Minotaurus ist.“ Eine Weile versank er in dumpfes Brüten, dann sprach er mit monotoner Stimme weiter. „Es war zu der Zeit, als ich noch Priester war und meinen Dienst versah, wie jeder andere auch. Es war der Tag nach einem großen Fest. Man hatte getanzt, gefeiert und am Abend zum Abschluß des Festes sieben junge Mädchen als Opfer in die Höhle des Gottes geführt. Es begab sich aber nun, daß eines der Mädchen mir sehr am Herzen lag. Ich hatte ihr meine Gefühle noch nie offenbart, denn als Priester war mir dies nicht erlaubt. Trotzdem ließ mir meine Angst um dieses Mädchen keine Ruhe. Ich wartete also, bis die anderen Priester sich zurückgezogen hatten und schlich mich zum Labyrinth. Vorsorglich hatte ich eine Amphore mit Wein mitgenommen, denn ich wußte, daß man nach der Opferung immer Wachposten vor dem Eingang der Höhle postierte, für was auch immer. Wahrscheinlich waren die Wächter für eben solche Fälle gedacht, wie diesen. Ich hatte in weiser Voraussicht ein harmloses Betäubungsmittel in den Wein gemischt um mir die Wächter vom Halse zu halten. Diese waren auch überhaupt nicht mißtrauisch, als sie in mir den Priester erkannten. „Hier, ihr pflichtgetreuen Soldaten. Wenn alles feiert, sollt ihr auch nicht leer ausgehen.“ Sagte ich mit lallender Stimme, so daß die Soldaten annehmen mußten, ich wäre selbst nicht mehr ganz nüchtern. Sie nahmen den Wein dankend an und ich setzte mich zu ihnen um das Ergebnis abzuwarten, wobei ich vermied von dem gepantschten Wein zu trinken. Bald sah ich, daß mein Gebräu seine Wirkung tat, denn die Soldaten sanken nacheinander in seligen Schlummer. Selbst kräftiges Rütteln machte sie nicht mehr wach. Ich schlich zaudernd in die dunkle Öffnung der Höhle. Ich hatte ein Stück Kreidestein und ein Fackel  ...
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©Elena Merz
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