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Der Minotaurustraum

Kurzromane

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Das Museum
In Trance?
Realität und Traum...
Im Tempel des Gottes
Der schöne Jüngling
Das Wiedersehen
Verwirrende Gedanken
Der Traummann aus der Vergangenheit
Sehnsucht
Die Strafe
Träume ohne Ende
Unverstanden
Traumbegegnung
Liebe ohne Chance
Sieg der Versuchung
Verbotene Pfade
Angst
Höhle ohne Wiederkehr
Das Verließ
Zwischen zwei Welten und zwischen zwei Männern
Verzweiflung
Geküsst von der Vergangenheit
Das Ende naht
Der Weg zur Freiheit
Gegenwart und Vergangenheit dem Tode nah
Der letzte Ausweg
Der Kampf
Angst um Tina
Flucht in eine neue Welt
Ende eines Traums und ein neuer Anfang
... verließ kurz das Gemach, um frisches Wasser für einen Trank zu holen und Elena wolle ihr schon folgen, da fühlte sie ganz sacht die Hand des Jünglings an ihrem Gewand zupfen und er machte ihr mit einer Geste klar, daß sie bleiben solle. Als sie alleine waren nahm er ihre Hand, obwohl sie sie ihm zu entziehen versuchte, und sah ihr tief in die Augen. „Ich habe nur auf diese Gelegenheit gewartet,“ sagte er mit einem strahlenden Lächeln zu ihr, „ich stürze normalerweise nie.“ Leicht gereizt entzog ihm Elena nun endgültig ihre Hand und sagte mit ironischem Unterton: „Du wirst mir ja wohl nicht erzählen wollen, daß du so einen gefährlichen Sturz nur herbeigeführt hast, um mich kennenzulernen?“ Er hüllte sich in geheimnisvolles Schweigen und zuckte mit den Schultern, verzog dann aber schmerzlich das Gesicht, da er nicht an seine Verletzung gedacht hatte. Verlegen wollte Elena wieder den Raum verlassen, doch er faßte noch einmal nach ihrer Hand und hielt sie zurück. Diesmal sah er sie ernst an und sagte drängend: „ Komm bitte morgen nach den Übungen in den Olivenhain, ich muß dich wiedersehen.“ Es lag eine solche Intensität in seiner Bitte und in seinem Blick, dass Elena ihn einen Moment lang verwirrt und fasziniert zugleich anstarrte. dann entriss sie ihm zum zweiten Male ihre Hand, die sich plötzlich seltsam heiß anfühlte und trat von der Liege weg. In diesem Moment kam die Priesterin zurück und war überrascht, als Elena an ihr vorbei eilte und sagte, daß sie im Hof auf sie warten würde. Dort stand sie dann im Schatten zweier Säulen und fühlte sich schwindlig. Sie konnte ihre Gedanken nicht ordnen und presste instinktiv die von dem jungen Mann berührte Hand, die sich immer noch seltsam prickelnd anfühlte, gegen das wild pochende Herz. Als sie an diesem Abend zu Bett ging, konnte Elena lang nicht einschlafen, denn sie mußte immer wieder mit einer Mischung aus Unglauben und Neugierde an diesen frechen jungen Mann denken und konnte sich nicht das ungewöhnliche Gefühl von Wärme erklären, das ihr Herz durchströmte, wenn Ihre Gedanken bei ihm waren.


Verwirrende Gedanken

Als ich an diesem Abend nach Hause kam, setzte ich mich mit einem Glas Wein in einen tiefen Sessel und machte weder den Fernseher, noch die Stereoanlage an. Ich mußte erst einmal meine  ...

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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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