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Dorfdallas

Kurzromane

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Vorwort:
Wichtige Fremdworte vom Land:
Die Party
Schwer verliebt
Ein Stern, ein Kuss
In der WaldhĂŒtte
Eine unruhige Nacht
Gesundes Misstrauen
Die Badezimmerkatastrophe
Hundeintelligenz
Ausgenutztes Mitleid
Liebesleid
Eifersucht
Außergewöhnliches Menu
Das „Aaraweih“
Die SchlÀgerei
Das MĂŒllmonster
Geschichten?
Neue Freunde
Nacktbad mit frivolen Folgen
Capri-Katastrophe
Ein seltsamer Anruf
VerhÀngnisvolle Party
Die Rettung der Trotzigen
... einverstanden und froh, die Nacht nicht alleine zu sein. Es wurde dann tatsächlich eine sehr, sehr lange Nacht und als es schon fast hell zu werden begann, richtete Karena das Sofa und eine Matratze her, damit ihre Gäste nicht mehr fahren mußten. Sie hatten im Laufe der feuchtfröhlichen Nacht nämlich alle recht tief ins Glas geguckt. Eine Nachtlampe konnten sie sich sparen, denn als Gitta feststellte, daß sie zusammen mit Micki auf der Matratze nächtigen mußte, da Candi schon das Sofa beschlagnahmt hatte, nahm ihr Gesicht rote Leuchtfar-be an. Es dauerte noch eine Weile bis alle Gespräche ver-stummten und die Gäste nacheinander einschliefen. Karena hatte eine unruhige „Nacht“ (kann man nicht so sagen, die Nacht war ja so gut wie vorbei) und wälzte sich schlaflos von einer Seite auf die andere. Das einzige Mal, als sie dem Ein-schlafen nahe war, wurde sie durch ein lautes Rumpeln auf-geschreckt. Sie schaltete die Nachttischlampe ein und sah in deren gedämpften Licht – Micki, der eine halb umgestürzte Stehlampe umarmte. Anscheinend hatte der Gute etwas mehr Alk erwischt, als ihm guttat, denn er stellte mit ziemli-cher Eile die Lampe wieder hin und riß das nächstliegende Fenster auf. Zuerst rülpste er wie ein Hirsch, dann kam an-scheinend das vorher genossene Material wieder heraus, denn Karena hörte mitleiderregendes Würgen. Nach einer Weile wagte sie zu fragen: „Wär s Klo net bequemer gwesa?“ Eine etwas heißere Stimme antwortete: „Noe! hier draußa isch s viel romantischer. Dia viele Stern, d gut Luft .....“ Ka-rena verbiß sich einen Kommentar, musste trotz aller Wid-rigkeiten grinsen und dachte sich: „Jedem das seine.“ Ihr kam es jedenfalls beim sich Übergeben weniger auf die idyl-lische Umgebung an. Sie drehte sich um, löschte das Licht und versuchte, doch noch ein wenig Schlaf zu ergattern.


Außergewöhnliches Menu

Schließlich erhob sie sich schon gegen 11 Uhr früh wieder und beschloß, für die anderen etwas zu essen zu kochen. Sie warf einen Blick in den Kühlschrank und richtete alles her, um Spaghetti mit Hackfleischsoße zu machen. Als die Soße schon brodelte und das Spaghettiwasser kochte, fanden sich Gitta und Candi in der winzigen Küche ein. Micki schnarchte noch in sein Kissen. Karena war noch recht übermüdet und an diesem Morgen einfach noch zu  ...

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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 06. 07. 2008
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