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Kurzromane

 
1. Vorwort:
2. Wichtige Fremdworte vom Land:
3. Die Party
4. Schwer verliebt
5. Ein Stern, ein Kuss
6. In der Waldhütte
7. Eine unruhige Nacht
8. Gesundes Misstrauen
9. Die Badezimmerkatastrophe
10. Hundeintelligenz
11. Ausgenutztes Mitleid
12. Liebesleid
13. Eifersucht
14. Außergewöhnliches Menu
15. Das „Aaraweih“
16. Die Schlägerei
17. Das Müllmonster
18. Geschichten?
19. Neue Freunde
20. Nacktbad mit frivolen Folgen
21. Capri-Katastrophe
22. Ein seltsamer Anruf
23. Verhängnisvolle Party
24. Die Rettung der Trotzigen
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... die Oma Karenas Mama darauf an. „Mensch, d Mädla send ohne Auto underwegs! Wenn dia jetzt ebber (jemand) ver-folgt ond vergewaltigt!“ Karenas Mama, die Candies und Karenas große Klappe zu Genüge kannte, entgegnete unge-rührt: „Mama, wer dia verfolgt, verfolgt se höchschdens bis se zum ersta maul d Gosch aufmachad, dann sprengt (rennt) r so weit r sieht.“ Karenas Oma war zwar nicht gerade ge-tröstet, gab sich aber mit der Antwort wohl oder übel zufrie-den. Da die Mädchen ja alt genug waren, konnte man sie eh nicht bremsen. Candi und Karena fuhren per Autostop ins Dreary Night. Normalerweise wäre heute Candi gefahren, aber Paul hatte den VW-Bus gebraucht und so blieb ihnen nichts anderes übrig, als den Daumen rauszuhalten. Wenn sie ansonsten per Pedes unterwegs waren, gingen sie nur in Schnoida weg, wo sie alle Lokale zu Fuß erreichen konnten. Heute aber wollte Karena mal wieder in die Disco, die sie seit dem Klaus-Inferno geflissentlich gemieden hatte. Zum Glück – oder Unglück? – hielt ausgerechnet Rolli an und las die beiden auf. Nachdem er auf der Hüttenparty einige kalte Abfuhren von Candi erlitten und nun von Karenas „Pech“ erfahren hatte, konzentrierte er heute seinen geballten Charme auf sie. Dieser kam er natürlich bei ihrer momenta-nen „Liebe“ zu Männern gerade geschliffen. Rolli versuchte, sich über Karenas allseits bekannte Tierliebe bei ihr einzu-schmeicheln. Er wußte, daß Karena ein Pferd, einen Kater und einen Katze besaß, also spekulierte er auf ihr Interesse an Tiergeschichten jeglicher Art. Nachdem er gemerkt hatte, daß sie sich auch höflich am Gespräch beteiligte, freute er sich schon über den errungenen Erfolg. Candi beobachtete mit stillem Grinsen die Vorgänge und wartete schon auf den Clou, der unweigerlich irgendwann kommen mußte. Irgend-einen Hammer würde Karena Rolli gewiß verpassen, denn ihre Miene wurde immer angespannter und gelangweilter. Als Rolli schließlich mit schmachtendem Blick zur Seite meinte: „Ach Karena, i wär so gern eins von deine Tiere.“ Antwortete Karena mit süßestem Lächeln: „Des glaub i we-niger. Meine Tiere send nämlich alle kastriert.“ Rolli ver-schluckte sich an seinem Kaugummi und verbrachte den Rest der Fahrt in gekränktem Schweigen. Als sie das Dreary Night  ...
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©Elena Merz
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