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Kurzromane

 
1. Grosses Kino
2. Die Begegnung
3. Die Sperre
4. Die Disco
5. Die Last
6. Das Krankenhaus
7. Die Polizeistunde
8. Die Garage
9. Im Auge des Sturms
10. Tango Adrenalino
11. Nachwort
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... sich ein feuchter, schleimig-blutiger Fleck. War das Lenas nässende, eitrige Verletzung gewesen? So groß! Ben schüttelte den Kopf, warf den Lappen achtlos zu Boden und stürmte nach draußen.
Vielleicht hätte er Lena nie allein lassen sollen? Vielleicht hätte er sich aber auch niemals mit ihr treffen sollen. Das böse Gefühl in der Magengegend! Vielleicht war aber genau das auch seine einzig richtige Entscheidung heute Abend gewesen?
Auf alle Fälle würde er jetzt schleunigst zum nächsten Polizeirevier eilen und sich danach aus dem Staub machen. Und zwar so weit weg, wie möglich!


Die Polizeistunde


Benjamin Wagner eilte die verlassene Straße entlang. Langsam meinte er, sich an den leeren, toten Anblick der Innenstadt um diese Urzeit zu gewöhnen. Sein Blick glitt zur Uhr. Halb vier! Bis zur Dämmerung waren es also noch ein paar Stunden. Bens Herz raste. Er gönnte sich kaum mehr eine Verschnaufpause. Er passierte Querstraßen, ohne nach rechts oder links zu sehen. Schließlich wusste er, dass es dort nichts gab, worauf er aufpassen musste.
Mit Lena durch diese leeren Straßen zu wandern schien bedrohlich. Doch völlig allein durch die undurchdringliche Nacht zu schleichen war noch etwas völlig anderes. Ben schüttelte die Gedanken ab. Er wollte alles so schnell wie möglich hinter sich lassen, weiter nichts.
Die Revierzentrale war ein unauffälliges Gebäude in der langen Häuserzeile und so wäre Ben um ein Haar dran vorbeigelaufen. Lediglich ein goldener Stern auf einem Schild zu beiden Seiten des Eingangs wies darauf hin.
Er sprang die Treppe hinauf und hielt vor der Eingangstür keuchend inne, um zu Atem zu kommen. So würde er kein einziges Wort herausbringen. Was sollte er denen überhaupt erzählen? Das etwas unternommen werden musste war klar. Aber wo sollte er anfangen, ohne sich dabei selbst lächerlich zu machen? Die würden ihn bestimmt nicht gehen lassen, nicht nach der Aussage, wie er sie ursprünglich geplant hatte! Vielleicht genügte es ja, wenn er von einer Schlägerei in der Disco berichtete. Mit etwas Glück war er in einer Viertelstunde wieder draußen. Ben fröstelte.
Dann öffnete er die Tür. Der Vorraum war nur schwach beleuchtet. Am Ende des Korridors fiel etwas Licht durch den kleinen, rechteckigen Glasausschnitt einer Tür. Um diese Urzeit noch Bereitschaftsdienst  ...
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©Anthony Tinamis
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