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... und ich hätte den Schreck meines Lebens verpasst.
"Hannah, was ist? Gehts dir gut?"
Ich bemühte mich sehr, die Fassung zu wahren und mir nichts anmerken zu lassen. Der Knoblauch-Nudel-Martini-Zigarettengeschmack kam mir plötzlich wieder hoch. Sie sah toll aus. Blöde Kuh. Ihre braunen Haare glänzten richtig und sie hatte immer so einen Pfirsichteint. Ich wünschte ihr die Windpocken an den Hals, auf dass sie sich ihre Pfirsichhaut zerkratzen möge.
"Ich suche Ben. Ich weiß, es ist blöd dich so zu überfallen. Du siehst aus, als hättest du ne schlimme Nacht hinter dir. Stress im Krankenhaus?"
"Äh ja. Schlimmer Stress. Ben? Den hab ich nicht gesehen, wieso?"
"Tja weißt du, das ist eine ziemlich lange Geschichte. Kann ich nicht reinkommen?"
"Lieber nicht, ich hab nicht aufgeräumt und du weißt ja wieviel Wert ich auf Ordnung lege."
Was? Ich? Ich war wirklich die schlechteste Lügnerin der Welt.
"Seit wann? Es macht mir nichts, dass du nicht aufgeräumt hast. Ich würd nur gern mit jemandem reden."
"Hannah, ich wäre wirklich gern für dich da, aber ich muss gleich los."
"Wohin denn?"
"Zur Arbeit."
"Ich denke du kommst gerade von da?"
"Ja, aber ich muss noch eine Schicht dranhängen. Ich wollte nur kurz duschen."
"Kannst du das nicht im Krankenhaus?"
Das lief nicht gut für mich.
"Ich dusche aber lieber zu Hause. Gewohntes Umfeld und so. Außerdem sind die Duschen auf Arbeit nicht gerade sehr sauber."
"Im Krankenhaus? Das musst du doch melden, es kann nicht sein, dass in einem Krankenhaus solche Zustände herrschen."
Jetzt wusste ich wieder, wieso Hannah irgendwann nicht mehr meine beste Freundin war.
"Hannah wirklich, tut mir Leid, aber ich hab im Moment echt keine Zeit. Ich ruf dich an wenn ich was von Ben höre."
Sie sah traurig aus. Jetzt tat sie mir plötzlich Leid und ich bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich sie angelogen hatte, aber ich konnte sie ja schlecht reinbitten und sagen, "Oh, schau mal wer da liegt, der nackte Ben. Aber es ist nicht das wonach es aussieht.", nein bei aller Liebe, das ging nicht, ich musste schließlich auch an mich denken.
"Gut. Dann geh ich jetzt. Ach und Maya, falls du ihn siehst, sag ihm bitte, dass ich hier war und dass ich ihn suche und dass ich will, dass er nach Hause kommt."
"Ok, mach ich."
Ich wollte die Tür schließen, als Hannah sich nochmal umdrehte.
"Sag  ...
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©Sandra Hanke
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