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... es jedem. Auch denen, die es gar nicht interessierte. Maya wurde keine Ärztin. Prompt erzählte meine Mutter niemandem mehr etwas über mich. Ich zog mit 18 in die Stadt, machte eine Ausbildung zur Krankenschwester und seitdem verlief mein Leben geordnet und war randvoll mit Disziplin und Rechtfertigungen aller Welt gegenüber. Besonders gegenüber meinem Vater. Nachdem ich die Familie in den Schmutz gezogen hatte, weil ich keinen Doktortitel erhielt, musste er sich noch mehr den Launen meiner Mutter fügen. Sie kann nichs dafür. So ist sie nunmal. Ihr gebe ich keine Schuld. Ihm schon. Ich dachte, ich bilde mir das nur ein und mein Vater wäre trotzdem stolz auf mich und hätte Verständnis für meine Entscheidung. Kurze Zeit nachdem ich ausgezogen war, wollte er sich mit mir treffen, allein. In einem Lokal.
"Mir ist ganz gleich, wo wir uns treffen. Aber wir müssen miteinander reden Maya."
Also saßen wir irgendwo in einem Straßencafé. Ich trank einen Espresso, er einen Orangensaft.
"Und du bist dir wirklich sicher, dass das das Richtige war? Nicht zu studieren und ewig für Ärzte zu arbeiten, statt selber einer zu sein?"
"Ich habs euch doch schonmal erklärt. Ich habs mir eben anders überlegt. Hab jetzt andere Ziele."
"Und welche wären das? Lass, du musst es mir nicht erklären, es interessiert mich nicht. Aber deine Mutter ist seitdem völlig durcheinander. Und das lässt sie an mir aus. Sie macht mir das Zusammenleben mit ihr immer schwerer. Und das alles hat angefangen, als du dich dazu entschieden hast, alles hinzuschmeißen."
"Du gibst mir die Schuld dafür? Hast du vielleicht mal daran gedacht, dass euer Zusammenleben euretwegen so unmöglich ist? Jetzt wo ihr euch nicht mehr auf mich fixieren könnt, erkennt ihr, dass ihr euch nichts mehr zu sagen habt und überlegt, wie ihr am besten aus der Nummer wieder rauskommt."
"Sprich nicht in diesem Ton mit mir. Deine Ausbildung, dein Studium, deine Karriere, das war alles, was für uns wichtig war. Und du hast es mit Füßen getreten und bist verschwunden."
"Gott sei Dank hab ich das gemacht. Schön, dass euch meine berufliche Zukunft wichtiger ist als mein persönliches Glück."
"Ach persönliches Glück, so ein Unsinn. Maya du wirst endlich zur Vernunft kommen und dich zum Studium anmelden. Dafür haben wir nicht so  ...
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©Sandra Hanke
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