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... und ich wusste ebenso, dass unsere Zeit zu Ende war.
Das Telefon klingelte, als ich zu Hause ankam. Ich nahm ab.
"Henry?"
"Nein ich bins, leg nicht auf. Bitte. Hör mir nur einen Moment zu."
"Ist gut."
"Neulich, als ich bei dir war und mich bei dir entschuldigte und du dann zu mir kamst, weil du dachtest, ich hätte irgendwas zu bereden, da hab ich gesagt es wär nichts."
"Und weiter?"
"Das stimmt nicht. Es ist was. Es ist alles. Ich weiß einfach nicht, wie ich aus dem ganzen Scheiß rauskomme. Jeden Tag der selbe Mist. Die Arbeit in der Werkstatt ist die Hölle für mich und ich hab keine Chance da jemals rauszukommen und nochmal von vorn anzufangen. Deswegen kippe ich mir die Birne zu. Deswegen markiere ich den großen Helden, weil ich es in Wahrheit nicht bin. Henry ist noch jung, er hat noch alle Möglichkeiten. Er sollte sie nutzen."
"Worauf willst du hinaus?"
"Ich wollte, dass er sauer auf mich ist, damit er geht. Verstehst du, er sollte gehen, er sollte nicht so werden wie ich. Ich will, dass er einen besseren Job findet, ein besseres Leben führt. Ich hab ihm das nur angetan, weil ich zu feige war, ihm das ins Gesicht zu sagen. Er wäre doch nie freiwillig gegangen."
"Du hast geschafft was du wolltest. Glückwunsch Mark."
"Verstehst du es jetzt?"
"Du hättest mit ihm reden können. Er hätte es schon verstanden."
"Haben deine Eltern jemals mit sich reden lassen, nachdem du dich gegen sie entschieden hattest?"
"Ich leg jetzt auf."
"Nein warte. Tut mir Leid. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Beantworte mir nur noch eine Frage."
"Welche?"
"Verzeihst du mir?"
"Machs gut Mark."
Ich legte auf.

                    

18


Es ist schlimm, wenn man erkennt, dass man vielleicht einen seiner größten Fehler begangen hatte. Noch schlimmer war es, wenn man mit den Auswirkungen nicht leben konnte. Mark hatte einen großen Fehler begangen, um an sein Ziel zu kommen. Aber er hatte es erreicht. Auch Mark würde Henry nicht mehr in sein Leben lassen. Es war einfach alles vorbei. Und ich?
Wann wollte ich endlich erkennen, dass auch ich einen großen Fehler begangen hatte und nicht länger mit den Konsequenzen leben konnte? Es hatte sich so viel verändert. Doch im Gegensatz zu den letzten Monaten, war ich die letzte,  ...
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©Sandra Hanke
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