Schmökerstube ebooks4free Literaturagentur und Onlineverlag
 
Neuerscheinungen:
per eMail benachrichtigen:
eMail:

An den Tagen zuvor

eBooks, Romane, Kurzromane,
Kurzgeschichten & Sachtexte hier
vollständig online lesen.

Kurzromane

 
1. 1
2. 2
3. 3
4. 4
5. 5
6. 6
7. 7
8. 8
9. 9
10. 10
11. 11
12. 12
13. 13
14. 14
15. 15
16. 16
17. 17
18. 18
19. 19
20. 20
21. 21
22. 22
23. 23
24. 24
25. 26
26. 25
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
Leserwertung
51 % gelesen
 
 
... gemeinsam auf das Bett und Chris gibt mir irgendwelche Anweisungen. Sechs Stunden zuvor hatten wir uns allerdings noch gestritten. Meine Reaktion auf seine Anweisungen wäre trotzig, kindisch und dämlich. Aber ich würde nicht nachgeben.
"Sag mir nicht, was ich tun soll."
"Maya bitte, es geht jetzt nicht um uns."
"Es geht immer um uns."
"Hör auf, wir reden später darüber."
"Ich will aber nicht später darüber reden. Überhaupt ist das das Einzige was wir machen, reden. Du willst immer nur reden. Und du glaubst, mir immer und überall Befehle erteilen zu können. Jetzt schon wieder."
"Maya, der Patient braucht unsere Hilfe und ihm zu helfen ist nunmal unser Job, also tu bitte was ich dir sage."
"Das könnte dir so passen."
Dann würde ich ihm gekonnt meine Handschuhe ins Gesicht werfen, mich umdrehen und gehen.
Ich sag ja, trotzig, kindisch und dämlich. Also halte ich an meinem Plan fest, kein Interesse für Chris aufkommen zu lassen. Es ist ja nichts dabei, mal zusammen Kaffee zu trinken oder sich kurz zu unterhalten. Es ist auch nichts dabei, ihm in die Augen zu sehen, ihn anzulächeln und seine Hand zu berühren. Ich kriegs nicht hin. Ich hab Interesse an ihm und wenn ich ihn heut nicht sehe, dann wird es wieder ein schlimmer Tag.
Ich verbrachte noch die nächste Stunde damit, mich einigermaßen zum Menschen zu entwickeln und trank so starken Kaffee, dass man ihn mit Messer und Gabel hätte essen können. Dann verließ ich meine Wohnung.
Wieder war es eine nicht enden wollende Schicht. Eine Mutter war mit ihrem zweijährigen Kind in die Notaufnahme gebracht worden. Das Kind hatte plötzlich aufgehört zu atmen und sie stand weinend neben der Trage und hielt seine Hand. Sie ignorierte alles um sie herum völlig. Die Ärzte und die Schwestern. Die anderen Patienten, alles war ihr egal. Es gab nur sie und ihr Kind.

                    

16


Als ich ungefähr neun war, bekam ich hohes Fieber und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Später erzählte mir meine Mutter, dass man mich in eine Wanne voll Eiswasser gelegt hatte und die Ärzte nicht wussten, ob ich die Nacht überstehen würde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich aufwachte und meine Mutter neben mir saß. Das Gesicht völlig  ...
Seite: 48 von 94
©Sandra Hanke
  « zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen »
Registrierter Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU

Gesamtkatalog hier
durchsuchen




Amazon: Bücher und mehr



Druckansicht

Sie sind nicht berechtigt, Inhalte dieser Seite zu kopieren, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.
Das Copyright (c) liegt beim jeweiligen Autor oder bei TD-Software


Webdesign & Onlineshops  -  Altenberg Kurort Kipsdorf -  Altenberg Ferienwohnungen Erzgebirge
Impressum | Datenschutz
Webdesign, Hosting und it-Software-Entwicklung durch TD-Software - 01773 Altenberg OT Kipsdorf (Sachsen, Erzgebirge) - Altenberger Str. 31