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... ein Fehler? Nun wie ich schon gesagt hatte, man sollte im Leben nichts bereuen.
Wir verbrachten die Abende damit, uns zu betrinken, miteinander zu schlafen, während Danny im Nebenzimmer mit seinen bunten Pillen spielte und Henry am Telefon versuchte seiner Mutter zu erklären, dass er die Nacht bei einem Freund schlafen würde, da sie gerade ein neues Computerspiel testeten. Lügen gehörte mit dazu. Wir haben nicht nur alle anderen angelogen, sondern auch uns selbst. Meine größte Lüge war, dass ich glaubte, irgendwann würde jemand in mein Leben treten und mich davon abhalten, mich von einem Hochhaus zu stürtzen. Wenn ich nicht gerade mit den Jungs unterwegs war oder Nachtschicht hatte, saß ich auf dem Dach der großen Bibliothek in der Innenstadt und überlegte, was passieren würde, wenn ich wirklich springe. Wie würde es sich anfühlen? Der Fall. Welches wären meine letzten Gedanken? Gibt es tatsächlich Selbstmörder, die sich irgendwo runterstürtzten haben und in dem Moment, indem es kein Zurück mehr gab, sich dachten, "Scheiße, was mach ich eigentlich hier?".
Würde ich das auch denken? Und vorallem, würde in letzter Sekunde jemand hinter mir stehen und sagen,"Tu es nicht?".
Ich saß so oft auf diesem Dach. Drehte mich um, wollte sehen, ob ich tatsächlich ganz allein bin. Feststellen, dass ich ganz allein bin. Ich hab so manchesmal zwischen dem Gedanken nach Hause zu gehen oder mich einfach fallen zu lassen geschwankt. Wer würde um mich trauern? Würde es überhaupt jemandem auffallen?
Danny sagte dazu immer, dass ich es nie erfahren werde, wenn ich es nicht ausprobiere. Allerdings gäbe es auch nur einen Versuch. Mark hatte dazu natürlich auch seine ganz eigene Meinung.
"Wieso legst du dich nicht auf die Schienen und wartest auf einen Zug? So kannst du dich mit dem Gefühl vertraut machen, wie es ist, vielleicht gleich zu sterben. Je näher der Zug kommt, desto schneller musst du dich entscheiden. So ist es auch mit dem Springen. Je weiter du dich nach vorn lehnst, desto schwieriger wird es, nicht zu fallen."
"Wieso beschäftigst du dich eigentlich damit? Du willst dich doch nicht umbringen?"
Henry hatte so eine Art die Dinge immer furchtbar zu dramatisieren.
"Es geht doch nicht um das Sterben oder darum, dass ich mich umbringen möchte. Natürlich will ich das  ...
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©Sandra Hanke
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