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Kurzromane

 
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... ihm. Das war natürlich nicht so, aber für Henry sah es so aus. Wenn Mark ihn verletzen oder gar verlassen würde, wäre das für Henry sicherlich das Ende der Welt. Er war noch so jung, so unschuldig. Er war gerade 20 und hatte in seinem Leben noch nicht viel erreicht. Er war auf alles mögliche allergisch und hatte Asthma. Trotzdem versuchte er immer mitzuhalten. Trank ordentlich Alkohol und rauchte ungefähr eine Packung Zigaretten. Er starb zwar regelmäßig beinahe daran, aber er glaubte, nur so wollte Mark mit ihm was zu tun haben. Ich war mir nicht sicher, aber ich glaube, dass Mark ihn auch akzeptiert hätte, wenn Henry nicht all den Blödsinn mit ihm zusammen angestellt hätte. Sie waren beide irgendwie voneinandner abhängig. Henry, der immer zu Mark aufsah und Mark, der Henry brauchte, um sein Ego zu stärken. Als Henry 16 Jahre alt war, wurde er in einem Park von seinen Mitschülern abgefangen und beinahe zu Tode geprügelt. Mark kam ihm zu Hilfe und nachdem er ebenfalls ordentlich was abbekommen hatte, haben sie gemeinsam im Krankenhaus auf den Arzt gewartet. Henry hatte Mark als seinen Bruder vorgestellt, da dieser keine Krankenversicherung hatte. Und da beide ziemlich fertig waren stellte man an diesem Abend auch keine weiteren Fragen. Von da an war Mark Henrys großer Held und Mark fühlte sich auch irgendwie verantwortlich für ihn. Im Geiste fühlten sie sich tatsächlich wie Brüder. Sie tranken zusammen, prügelten sich zusammen, machten so gut wie alles zusammen. Ich glaube, auch wenn wir irgendwann die Schnauze voll voneinander haben, diese beiden würden ihren gemeinsamen Weg gehen. Mark hätte Henry wahrscheinlich irgendwann adoptiert und sie hätten glücklich bis ans Ende ihrer Tage in Marks Bude gelebt.

                   

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Ich beschloss mir auf dem Nachhauseweg einen Kaffee zu holen und für den Rest des Tages nicht mehr aus meinem Bett zu kommen. Aber vorher musste ich noch was erledigen.
"Hallo?"
"Hallo Mama. Ich bins Maya. Frohes Neues."
"Oh Maya, danke dir auch. Willst du deinen Vater sprechen? Er ist im Moment leider nicht da."
"Nein, ich will mit dir reden."
Ich hielt kurz inne. Wollte ich das wirklich? Wollte ich wirklich mit meiner Mutter reden? Und das nachdem ich Drogen genommen und 12 Stunden Nachtschicht  ...
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©Sandra Hanke
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