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... und wie er es wollte. Man wusste nie so recht, ob er einen wirklich mag oder nur die Zeit totschlagen wollte und das nach Möglichkeit nicht allein. Er war immer derjenige, der die Frauen abschleppen wollte, teilweise hat das auch funktioniert, aber wenn wir mal ehrlich sind, am Ende haben die Weiber ihn abgeschleppt. Er war ein Sprücheklopfer, der bereits betrunken war, bevor der Wecker das erste Mal gegen die Wand geschmissen wurde. Und kurz danach hing er bereits über der Kloschlüssel. Er nannte dies immer sein heiliges Morgenritual. Er stritt sich regelmäßig mit allen Menschen. Die, die er kannte und die, die er zu kennen glaubte. Sein Vater, sein Vermieter, sein Chef, der Busfahrer, der Pizzabote, die Kassiererin an der Tankstelle um die Ecke, seine Nachbarn, der Penner, der immer in den Mülltonnen nach Pfandflaschen gesucht hat und natürlich wir. Wobei, streiten kann man das nicht nennen. Es war mehr ein Monolog seinerseits, während alle anderen nur dastanden und sich gefragt haben, was sie wohl zum Abendessen kochen sollten und ob man Spinat wirklich nicht wieder aufwärmen soll. All diese Fragen konnte Mark auch nicht beantworten. Aber das würde er nie zugeben. Er rettet irgendwann den Planeten und die Menschheit und dann heißt der Mensch nicht mehr Mensch, sondern Marksch.
Henry war ganz anders. Er war sehr introvertiert und hatte große Probleme sich auszudrücken. Er konnte ja nicht mal eine Packung Zigaretten kaufen. Das lag allerdings auch daran, dass die Kassiererin an der Tankstelle ihn nicht beachtete, da sie gerade Marks Vorträgen über die Rettung der Welt in Verbindung mit Riesentitten ausgeliefert war. Henry war das, was man als armes Schwein bezeichnen kann. Er war nicht sonderlich attraktiv, eigentlich gar nicht. Er hatte ständig zerzauste Haare, war unrasiert, hatte eine Brille und nicht gerade sehr gepflegte Zähne. Er war.... ein Spinner. Nein, besser gesagt, er war ein Träumer. Einer der es immer schaffen wollte. Bei dem man aber auf den ersten Blick erkennen konnte, dass er es nie zu mehr als zum Assistenten der Assistentin der Kassiererin an der Tankstelle bringen würde. Immerhin.
Ich kann nicht genau sagen, ob ich ihn bemitleidet hab und deshalb nett zu ihm war oder ob ich ihn wirklich mochte. Selbst heute, an unserem letzten Tag, weiß ich es nicht.
Henry ist Mark immer hinterher gelaufen, wollte genau so ein cooler Typ  ...
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©Sandra Hanke
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