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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... verfiel der ganze Saal in helle Aufregung. Viele der Männer sprangen auf und verließen fluchtartig in verschiedene Richtungen den Raum. Die Deckenbeleuchtung wurde angeschaltet und blendendes Licht ersetzte das zuvor herrschende Halbdunkel. Lena kniff geblendet die Augen zusammen und erst jetzt erkannte sie den Grund des Durcheinanders. Von mehreren Seiten des Saales schoben sich uniformierte Polizisten durch das Gewühl und die angehenden Käufer, viele von ihnen prominente Gesichter in Assuan, versuchten unerkannt zu entkommen. Immerhin war die Sklaverei ein verbotenes Metier, auch wenn sie in diesem Lande zum großen Teil still geduldet wurde. Es würden wohl keine Festnahmen und großartige Strafen auf diese Aktion folgen, aber man wollte doch nicht unbedingt damit in Zusammenhang gebracht werden. Die einzigen, welche mit Konsequenzen rechnen mußten – wenn sie erwischt wurden – waren die Mädchenhändler und eventuell der Auktionator. Die Polizisten versuchten auch vorwiegend den großen Nubier zu erwischen, denn mit der einheimischen Prominenz wollte sich auch die Justiz nicht anlegen.


Unerwartete Befreiung

Lena stand unentschlossen auf der Bühne und beobachtete verwirrt das Chaos, das um sie herum herrschte. Sie konnte Retenu nirgends mehr entdecken. Da legte sich eine Hand von hinten sanft auf ihre Schulter und Lena wirbelte herum, in der Hoffnung in seine Augen zu blicken. Als sie aufblickte wurde ihr beinahe schwarz vor Augen, so groß war die Überraschung. Mit allem hätte sie gerechnet, nur damit nicht. Wortlos sank sie in Kais Arme und sah nicht die schlanke Gestalt, die ganz in der Nähe der Bühne stand und sie beide beobachtete. Resigniert raffte Retenu seinen Umgang um sich und entfernte sich mit langsamen Schritten.

                *

Lena konnte es immer noch nicht glauben. Sie saß eng an Kai geschmiegt in einem Taxi und hörte sich die wundersame Geschichte ihrer Rettung an. Kai erzählte ihr von den vergeblichen Ermittlungen der Polizei. Auch über die Verzweiflung und die Wut, die ihn und ihre Großmutter ergriffen, als ihnen die Ergebnislosigkeit der Ermittlungen klarwurde. Schließlich berichtete er von dem Privatdetektiv Kuna, der sein Geld anscheinend wirklich wert war. Der Mann verriet nicht wie, aber er hatte es geschafft, Lenas Spur bis nach  ...

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©Elena Merz
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