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1001 Tanz

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Roman

 
1. Vorwort
2. Der Verlobungsantrag
3. Die Entführung
4. Auf dem Schiff
5. Die Suche
6. Die Reise
7. Die Auktion
8. Der Besitzer
9. Im Hause des Schaichs
10. Die 1. Rettung
11. Das Geschenk
12. Der Fluchtversuch
13. Die Gefangennahme
14. Die 2. Rettung
15. Der Tempel bei Nacht
16. Der Detektiv
17. Verwirrte Gefühle
18. Der Angriff und die 3. Rettung
19. Sehnsucht
20. Die Angst vor erneutem Verkauf
21. Der heimliche Abtransport
22. Unerwartete Befreiung
23. Die Entscheidung
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... einer von ihnen in der Nebengasse, die ja gar nicht so weit entfernt lag, die zerbrochene Weinflasche und ein Tuch, das verdächtig nach Äther roch, fand. Er trommelte sofort die anderen zusammen und während Kai am Fundort blieb, um aufzupassen, daß so viele Spuren wie möglich erhalten blieben, gingen die anderen zurück ins Kaffee und riefen von dort die Polizei auf den Plan.


Die Reise

Tage waren vergangen, Lena hatte sich an den Rhythmus des Tagesablaufes gewöhnt. Der Wieselgesichtige, er hieß Fritz wie sie inzwischen wußte, hatte ihr sogar Zeitschriften und ein paar Romane gebracht. Wenn sie morgens erwachte, begab sie sich zuerst einmal ins Bad, um sich und auch ihre Wäsche, die sie ja nicht wechseln konnte, so gut es ging auf Vordermann zu bringen. Danach setzte sie sich lesend an den kleinen Tisch und wartete auf das Frühstück. Fritz brachte es immer um die gleiche Zeit. Vor Fluchtversuchen mußte Fritz ja hier auf dem Schiff keine Angst haben, so ließ er die Türe offenstehen, während er Lena das Tablett auf den Tisch stellte. Durch diese offenstehende Tür hatte sie schon beim ersten Frühstück feststellen können, daß sie nicht der einzige unfreiwillige Passagier auf diesem Schiff war. Sie konnte nämlich ein gutes Stück des dahinterliegenden Flurs überblicken und zumindest zwei weitere Türen mit Riegel und vergittertem Fenster erkennen. Es dauerte auch nicht lange, bis Lena wußte, daß es insgesamt zehn solcher Türen gab und daß sich hinter jeder von ihnen ein ähnliches Schicksal wie ihres verbarg. Dies bekam sie zu sehen, als irgendwann zwischen Frühstück und Abendessen (mehr gab es nicht, vielleicht aus Rücksicht auf die schlanke Linie, die sich wahrscheinlich doch besser verkauft) der Affenähnliche auftauchte und Lena durch den langen Gang, über eine steile Treppe und dann auf das Deck führte. Dort durfte sie sich eine halbe Stunde aufhalten, jedoch nur unter der strengen Aufsicht von Mario, dem affenartigen. Ihr war klar, daß dies nicht aus Menschenfreundlichkeit geschah, sondern nur, weil sie ohne frische Luft und ein wenig Bewegung bald sehr blaß und kränklich ausgesehen hätte, was ihrem Verkaufspreis sicherlich nicht zuträglich gewesen wäre. Mario schirmte sie ziemlich von allem ab, so daß sie kaum einmal einen Matrosen aus der Nähe  ...

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©Elena Merz
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