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1001 Tanz

Roman

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Eine Geschichte ├╝ber eine Liebe, die viele Standesd├╝nkel, Gefahren und Schwierigkeiten ├╝berwinden muss, um end-lich doch noch in Erf├╝llung zu gehen. Vorwort
Der Verlobungsantrag
Die Entf├╝hrung
Auf dem Schiff
Die Suche
Die Reise
Die Auktion
Der Besitzer
Im Hause des Schaichs
Die 1. Rettung
Das Geschenk
Der Fluchtversuch
Die Gefangennahme
Die 2. Rettung
Der Tempel bei Nacht
Der Detektiv
Verwirrte Gef├╝hle
Der Angriff und die 3. Rettung
Sehnsucht
Die Angst vor erneutem Verkauf
Der heimliche Abtransport
Unerwartete Befreiung
Die Entscheidung

1001 Tanz

Ein Roman von Elena Merz


Vorwort

Mit einem leisen Schrei schreckte Lena auf. Verwirrt schaute sie sich im Zimmer um. Es dauerte einen Augenblick, ehe sie die gewohnte Umgebung wiedererkannte und sich zurücklehnte. Sie war auf den weichen Kissen, die den Boden bedeckten, eingenickt und hatte einen bösen Traum gehabt. Merit, eine schöne ebenholzschwarze Nubierin, eilte in den Raum und fragte besorgt nach Lenas Befinden. In der Zeit, die sie nun schon in dem faszinierenden Land am Nil weilte, war Merit ihr eine echte Freundin geworden. Merit wußte auch, daß noch heute, nach über vier Jahren, manchmal die Vergangenheit Lena einholte in Form von schrecklichen Träumen. Die rötlichen Strahlen der untergehenden Sonne tauchten das Zimmer in ein fast unwirklich schimmerndes Licht und eine leichte Brise ließ die Vorhänge an den Bogenfenstern wie einen Nebelhauch in der Luft schweben. Lenas Nerven hatten sich beruhigt, nur noch ein leichtes Unbehagen erinnerte an ihr unangenehmes Erwachen. Allerdings konnte sie nicht verhindern, daß ihre Gedanken in die Vergangenheit wanderten.


Der Verlobungsantrag

Es war ein kalter, verschneiter Februartag in einer kleinen Stadt an der Donau. Lauingen lag unter einer dicken Schneeschicht begraben und die Räumfahrzeuge hatten allerhand zu tun. Selbst jetzt noch, um die Mittagszeit, mußten sie zum wiederholten Male die Straßen räumen, da der Schneefall einfach keine Pause machen wollte. Lena eilte aus den warmen Räumen der Sekretärinnenschule hinaus in die eisige Kälte und beeilte sich, ihren klapprigen VW-Golf zu erreichen, der auf der anderen Straßenseite geparkt war. Im Laufen klappte sie den hohen Kragen ihres Anoraks hinauf, um die Flocken abzuhalten, die der scharfe Wind ihr ins Gesicht peitschte. Glücklich im Auto angekommen, bekam sie, nachdem sie wiederholt den Schlüssel im Zündschloß gedreht hatte, erst einmal nur den üblichen Anlaßjodler zu hören. Zu ihrer grenzenlosen Erleichterung sprang der Wagen nach dem verzweifelten zehnten Versuch dann doch noch an. Allerdings konnten heute weder das widerspenstiges Auto noch das kalte Wetter ihre gute Laune trüben; denn: es war Freitag, sie hatte mittags keine Schule mehr und heute abend würde sie sich mit Kai treffen, ihrem absoluten Traummann, mit dem sie seit etwa einem halben Jahr zusammen war. Sie war damals gerade 19 geworden und  ...

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(c) by ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 22. 10. 2008
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