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Das Unkontrollierbare

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Kurzgeschichten

 
1. Das Unkontrollierbare
2. Kapitel 2
3. Kapitel 3
4. Kapitel 4
5. Kapitel 5
6. Kapitel 6
7. Kapitel 7
8. Kapitel 8
9. Kapitel 9
10. Kapitel 10
11. Kapitel 11
12. Kapitel 12
13. Kapitel 13
14. Kapitel 14
15. Kapitel 15
16. Kapitel 16
17. Kapitel 17
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... Eimer, Schaufel und Spaten auf dem Friedhof entlang. Meiner Mutter hatte ich gesagt, dass ich bei einer Freundin übernachten würde. Ich lief umher und suchte nach einem Grab. Vor einem Grabstein blieb ich stehen und las den Namen „James Carter“. Das war das Grab nach dem ich gesucht hatte. Warum gerade dieses spezielle Grab? Ganz einfach, es hatte den bei weitem kleinsten Grabstein.
Ich legte meine Sachen nieder und räumte die Blumen von dem Grab herunter. Eine Stimme in mir sagte, dass das falsch war was ich tat, aber diese Stimme war so leise, dass sie von dem unkontrollierbaren Gefühl der Wut einfach überrollt wurde und so setzte ich zum ersten Spatenstich an. Ich achtete darauf, dass niemand kam, aber da hatte ich Glück, da diesen Friedhof wohl fast nie jemand besuchte. Ich grub weiter, bis der Spaten auf etwas Festes stieß, und zwar den Sarg. Ich kniete mich hin und arbeitete jetzt mit der Schaufel weiter, bis der Sarg freigelegt war. Ich bereute es kein Trinken mitgenommen zu haben, da ich wie wild schwitzte, aber das war mir egal.
Ich zerrte am Sargdeckel und ich hatte Glück, da dieser sich ziemlich leicht öffnen ließ. Ein fürchterlicher Gestank aus Verwesung, Leiche und Ungeziefer kam mir entgegen. Die Leiche war schon bis auf ein paar Hautfetzen zersetzt und der Totenschädel starrte mich unheimlich an. Ich schluckte ein paar Mal, bis ich hineingriff und die Leichenteile herausholte. Ich tat sie soweit es ging in den Eimer und den Rest legte ich daneben. Den Totenschädel legte ich beiseite. Etwas in mir sagte, dass ich diesen vielleicht später noch brauchen könnte. Dann machte ich den Sarg wieder zu und schaufelte die Erde in das Loch zurück.
Doch was sollte ich jetzt mit den Leichenteilen machen? Ich hatte keinen Müllbeutel oder Ähnliches dabei und so überlegte ich hin und her. Mein Blick fiel auf das benachbarte Grab und so musste ich nicht mehr lange nachdenken. Ich sah auf die Uhr und merkte, dass ich mich beeilen musste, um vor Sonnenaufgang fertig zu werden.
Ich schaufelte das andere Grab also auch frei und versuchte den Grabdeckel zu öffnen. Dieser war allerdings mit schweren Eisennägeln verschloss worden und so war es unmöglich ihn ohne Werkzeuge zu öffnen. In der Ferne sah ich auch schon die ersten Sonnenstrahlen und so warf ich alle Knochen in das Grab hinein und schaufelte die Erde wieder rauf. Den Totenschädel versteckte ich in einer Hecke und beinah hätte ich vergessen die Blumen wieder auf die ...
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©Ira-Katharina Peter
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